Archiv 2019

Nicht mehr brennend aktuell, aber immer noch informativ!

 

Auf der linken Navigationsleiste finden Sie im Archiv chronologisch unsere Meldungen und Nachrichten im Jahr 2019.

Vorweihnachtlicher Basar

Am 16. und 17.11.2019 fand im evangelischen Gemeindezentrum der Erlöser Kirche, Köln Rodenkirchen der traditionelle Johanniterbasar statt. Mehr als 600 Gäste besuchten uns. Der erzielte Erlös wird zu 100% in die Förderung sozialer Einrichtungen und Projekte mit den Schwerpunkten - Jugend, Senioren und Integration - fließen. An Vorbereitung und Durchführung des Basars waren ca. 60 Mitglieder der JHG-Köln und externe Helfer beteiligt. Allen Beteiligten sei herzlich gedankt. Die u.g. Fotos zeigen u.a. die glücklichen Gewinner des 1. und 2. Preises der Tombola - (1) eine Woche in einer Ferienwohnung auf der Insel Langeoog und (2) ein Rundflug über Köln - und vermitteln einen kleinen Ausschnitt der wunderbaren Stimmung die den Basar auch dieses Jahr beherrschte.

Die JHG-Köln förderte Zirkusprojekt und Schwimmkurs des Bethanien - Kinderdorfs Bergisch - Gladbach

Zirkusprojekt Eltville

„Wahnsinn!“ „Das war einfach nur toll!“ Sätze wie diese fielen am Ende der Zirkuswoche im Bethanien-Partnerkinderdorf in Eltville im Rheingau häufig. Mit 20 Leuten waren Erzieher und Kinder aus Bergisch Gladbach im August in den Rheingau gefahren und hatten dort 10 Tage für den großen Auftritt geprobt. Ein richtiges Zirkuszelt stand für Training und Aufführung zur Verfügung. Für die kleinen Artisten, die sich als Feuerschlucker, als Artisten und Zauberer versuchten, ein besonderer Ansporn. Schließlich sollte bei der großen Premiere vor Publikum alles perfekt sein. Dementsprechend wurden auch die Kostüme liebevoll während der Ferienaktion selbstgebastelt. Dank der Unterstützung der Johanniter Hilfsgemeinschaft aus Köln konnten die Kinder und Jugendlichen aus dem Bethanien Kinderdorf Bergisch Gladbach nach dem täglichen Training mit ihren Erziehern auch die Umgebung  im schönen Rheingau erkunden. Ausflüge, die allen Teilnehmern viel Freude bereiteten. Wir sagen herzlich Danke für diese großartige Möglichkeit, die Sommerferien zu verbringen.

 

Schwimmkurs in den Herbstferien

Schwimmen zu lernen ist in Zeiten, in den immer weniger Schulen noch Schwimmunterricht anbieten ein meist kostspieliges Privatvergnügen geworden. Umso schöner, dass die Kinder im Bethanien Kinderdorf Bergisch Gladbach  dank der Unterstützung der Johanniter Hilfsgemeinschaft Köln dazu in den Herbstferien 2019 Gelegenheit hatten. In kompakter Unterrichtsform erreichten die Teilnehmer in der geschützten Atmosphäre eines privaten Schwimmbades das Seepferdchen. Das ist umso erstaunlicher, als dass es manchmal länger dauern kann, bis ein Kind Vertrauen zu dem ihm unbekannten Element und dem Schwimmlehrer fassen kann. Für die Kinder des Ferienschwimmkurses eine tolle Erfahrung, dass das den meisten bislang unbekannte Element Wasser eines ist, das sie trägt. Die Kinder freuen sich nun darauf, ihre Schwimmkünste beim Besuch eines Freizeitbades unter Beweis stellen zu können.

JHG-Mitglieder besuchen das Kölner Arbeitslosenzentrum „Gulliver“

Die Überlebensstation Gulliver, in unmittelbarer Nähe des Kölner Hauptbahnhofs gelegen, unterstützt seit 2001 obdachlose Menschen durch Angebote zur physischen und psychischen Versorgung. So werden u.a. bereitgestellt: Duschen, Toiletten etc. ,Tagesschlafraum, Waschmaschine und Trockner, Kleiderkammer, Friseur, Akkuladestation, z.B. für Mobiltelefone, postalische Erreichbarkeitsadressen, Frühstück und Abendessen, diverse kleine Mahlzeiten im Cafébereich, Info-/Jobbörse und Internetnutzung an zwei PC's...
Weitere Details finden Sie unter  https://www.koelnerarbeitslosenzentrum.de/gulliver/das-projekt.php

Auf Anregung unseres Mitgliedes, Brigitte v.Bischoffshausen, trafen sich dort am Nachmittag des 11.09.2019 fünfzehn Damen der JHG-Köln, um die Einrichtung genauer kennen zu lernen. Ein Mitarbeiter des Gulliver stellte die Entstehungsgeschichte und die aktuelle Arbeit der „Überlebensstation“ vor beantwortete kompetent alle Fragen und zeigte den Besuchern bei einem Rundgang die Räumlichkeiten und vielfältigen Serviceeinrichtungen.

Die Johanniter-Hilfsgemeinschaft Köln (JHG-Köln) unterstützt „Gulliver“ seit vielen Jahren ganz praktisch, so z.B durch die Bereitstellung eines Abonnements verschiedener Zeitschriften eines Lesezirkels oder durch Zuschüsse zur Einrichtung einer Handy-Aufladestation und von Gepäckschließfächern.

Langjährige Förderung der Kindertagesstätten in Quilmes/Argentinien - lesen Sie den Bericht zum Erntedankfest

Schöne Überraschung

Mit einer Spende an die Kindertagesstätte ENGEL in Bergisch Gladbach in Form von vier Spielzeugbagger und zwei Kipplader für den Außenbereich, konnten die Mitglieder Frau Clodius, Frau Gutenberg, Frau Rohde und Herr Rohde der JHG Köln, die Kinder überraschen. 
Da man den Kindern eine Überraschung angekündigt hatte, stieg die Spannung natürlich. Schließlich durften die Kinder die verhüllten Pappkartons mit den Spielsachen auspacken. Alles wurde sogleich zusammengebaut und die Fahrzeuge mit den mitgelieferten Folien beklebt. Der nächste Tag im Außenbereich kann kommen, damit die neuen Spielsachen in Einsatz kommen können. 
Frau Geissler und die Kinder der Kita Engel bedanken sich bei der JHG Köln.

Planwagenfahrt

Planwagenfahrt rund um die Gammersbacher Mühle unterstützt durch die Johanniter Hilfsgemeinschaft Köln:
Zwei Busse brachten Bewohner aus den beiden Wohnbereichen des Johanniter-Stift Köln-Kalk ins Bergische Land zum malerischen Hof der Gammersbacher Mühle.
Vom Bus aus ging es weiter auf den großen Planwagen, gezogen von zwei Kaltblütern. Alle Teilnehmer haben den Umstieg auf den Pferdewagen gut gemeistert und konnten die herrliche Frühlingslandschaft genießen.
Der Ausflug endete auf der urigen Terrasse des Hofes bei Kaffee und Kuchen und sonnig heiterem Wetter.  

Individuellen Lernförderung durch die Diakonie Michaelshoven

 
Bericht zur schulischen individuellen Lernförderung für Kinder mit Traumata
In 2019 erhielten bisher 11 Schüler und Schülerinnen individuelle Lernunterstützung.
Hier zwei positive Beispiele von zwei Kindern aus unserer Einrichtung

Anton:
Anton kam bis zur Rückführung in seine Herkunftsfamilie jede Woche sehr motiviert zur Nachhilfe. Er bearbeitete gewissenhaft und im Laufe der Zeit auch immer selb-ständiger seine Hausaufgaben bzw. die anstehenden Themen.
Sein Lernverhalten verbesserte sich im Laufe der 2 ½ Jahre Förderung zunehmend. Eine positive Rückmeldung durch die Schule an die Gruppe hat dies bestätigt.
Aufgrund seiner Lese-Rechtschreib-Schwäche hatte Anton ursprünglich ein geringes Selbstwertgefühl, was sich auch dahingehend zeigte, dass er nicht gerne vorlas. Durch aufmunternde Worte und regelmäßiges Lesetraining verlor Anton jedoch allmählich seine Scheu und Unsicherheiten, Texte vorzulesen. 
Auch im Fach Englisch konnte sich sein Wissen Durch Konzentrationsübungen und Wiederholungen zunehmend verfestigen.

Tom:
Bevor Tom in die Wohngruppe nach Stephansheide kam, hatte er eine komplizierte und leidvolle Schulentwicklung durchgemacht. Der Beginn der Schulproblematik fand schon in der Grundschule statt. Neben seiner verzögerten Sprachentwicklung und Sprachhemmungen war er oft unruhig, unkonzentriert und wurde leicht aggressiv, wenn die Eltern ihn in die Schule schickten. Mehr und mehr verweigerte er den Schul-besuch. Ab dem 7. Schuljahr ging er nicht mehr in die Schule. 
Im Herbst 2016 wurde er in eine Jugendwohngruppe der Diakonie Michaelshoven auf-genommen und besuchte zunächst die Fördermaßnahme „Prozess Individuelle Tagestruktur“ (PIT), bevor er in eine Förderschule (Einstufung Klasse 7 aufgrund der langen Fehlzeiten zuvor) aufgenommen wurde. 
Zeitgleich wurde er außerdem im Rahmen der Einzelnachhilfe u.a. im Schulfach Deutsch weiter gefördert. Seine Schwächen zeigten sich besonders in seinem geringen Sprachschatz, Rechtschreibfehlern und mangelnder Grammatikbeherrschung. Weiter-hin ging es in der Nachhilfe um Lesekompetenz, Konzentrationsfähigkeit und den Ab-bau bestehender Lernhemmungen.
Vom Anfang an arbeitete Tom bereitwillig und motiviert mit. Mit der Zeit verbesserten sich seine Ausdauer und Konzentrationsfähigkeit. Seine anfänglich frühzeitigen Ermü-dungserscheinungen verringerten sich und seine Leistungsfähigkeit vergrößerte sich zusehends. Tom gewann sichtlich mehr Selbstvertrauen in seine eigenen Fähigkeiten. 

Dies spiegelten auch die Schulnoten wider. So hatte er auf seinem Schulzeugnis 2017 einen Notenquerschnitt von 1,7 und gehörte damit zu den drei Besten in seiner Schul-klasse. 2018 betrug sein Notenquerschnitt 2,3.
Inzwischen liest Tom wesentlich flüssiger und macht weniger Rechtschreibfehler. Sein grammatikalischer Stil hat sich verbessert.
Besonders hervorzuheben ist, dass Tom heute Aufsätze, Berichte und Vorgangsbe-schreibungen in befriedigender Weise verfassen kann, was ihm noch zu Beginn der Förderung große Schwierigkeiten bereitet hatte.

Aufgrund seiner positiven persönlichen und schulischen Entwicklung in den letzten zwei Jahren bestehen gute Chancen, dass Tom seine gesteckten Ziele in schulischer (mit qualifiziertem Schulabschluss) und beruflicher Hinsicht (Ausbildung zum Kinder-pfleger) erreicht.

Petra Keller-Wagemann, Teamleitung Schulische Bildung
19.6.2019
 

JHG spendet für E-Lastenfahrrad in Köln-Buchheim

Seit einigen Monaten unterstützt die JHG Köln das Jugendhaus " TREFFER " in Köln-Buchheim www.treffer-buchheim.de . Es wird seit ca. 14 Jahren von der Diakonie Köln erfolgreich betrieben. Zwei sehr engagierte Sozialpädagogen haben es seinerzeit aufgebaut und leiten es. Kindern und Jugendlichen, welche in diesem Kölner Stadtteil Bucheim leben und aufwachsen, steht dieses große Haus mit mehreren Etagen und vielen Aufenthaltsräumen offen. Wenn diese Kinder und Jugendlichen aus ihrer Schule kommen, haben sie oft kein zuhause, in welchem sie eine angemessene Entwicklung erfahren können. Oft stehen ihnen ihre Eltern überhaupt nicht zur Verfügung. In dieses Vakuum hinein bietet das Jugendhaus Treffer jeden Nachmittag besondere Angebote wie Sport – Fußball, Basketball, Parcours und vieles mehr – Nähkurse, Theater AGs, Videoklassen, Musik etc. Auch sind zum Beispiel vor der Europawahl Gruppenarbeiten gestaltet worden, welche Inhalte über die Demokratie am Beispiel dieser Wahlen vermittelt haben.Osterreisen und Exkursionen oder Besuche in der Oper Köln gehören auch zu dem Programm.
 
In den 14 Jahren des Bestehens hat TREFFER sich ein Netztwerk von Kooperationspartnern sowie Freunden und Förderern aufgebaut. Zudem werden pädagogische Leitbilder entwickelt und den Kindern und Jugendlichen vermittelt.
 
Am 28. Juni 2019 eröffnete TREFFER die sogenannte „TREFFArena“ in Buchheim, in Lauf Nähe des Jugendhauses, gemeinsam mit dem Bezirksbürgermeister Norbert Fuchs und vielen Kindern, Jugendlichen und Unterstützern. Ein Basketballplatz, ein Bolzplatz, ein Parcours, ein Trampolin, Tanzspiegel sowie eine parkähnliche Spielwiese wurden feierlich und bunt eingeweiht. Einen kleinen Einblick gibt dieses Kurzvideo vom 28. Juni, siehe Anhang. In einem längeren partizipativen Projekt hatten die Kinder und Jugendlichen zusammen mit den beiden Sozialpädagogen sich für eine Sanierung und grundlegende Neugestaltung des örtlichen „Bolzplatzes“ eingesetzt. Alle politischen Gremien wurden durchlaufen und umfangreiche Bauarbeiten unternommen. TREFFER wird regelmäßig auf dieser TREFFArena mit Angeboten arbeiten.
 
Um Sportgeräte und sonstige Utensilien von dem Jugendhaus TREFFER zu der TREFFArena bringen zu können, erwarb TREFFER ein E-Lastenfahrrad, siehe Foto. Zu diesem E-Lastenfahrrad hat die JHG Köln zu gespendet. Sehr bald wird auch ein Logo der Johanniter dieses E-Lastenfahrrad zieren.