06.10.2026 | Regionalverband Oberbayern

Bereit für den Fall der Fälle

Am 13. Oktober ist Tag der Katastrophenvorbeugung: Wer sich auf außerordentliche Notsituationen vorbereitet, schützt sich und andere, so die Johanniter.

„Niemand denkt gern daran, dass der Alltag plötzlich aus den Fugen geraten könnte. Aber Hochwasser, der große Stromausfall in Berlin im vergangenen Winter oder die Waldbrände in diesem Sommer zeigen, dass solche außerordentlichen Notlagen leider auch bei uns immer wieder vorkommen“, erklärt Johann Bauer, Sachgebietsleiter Ortsverbände und Rettungsdienst bei den Johannitern im Regionalverband Oberbayern. An diese Notsituationen erinnern die Johanniter zum Internationalen Tag der Katastrophenvorbeugung am 13. Oktober. Der Tag soll darauf hinweisen, wie wichtig die Vorsorge ist – von staatlicher Seite, aber eben auch privat.

Wer gut versorgt ist hilft, die Lage zu entspannen
„Haltbare Lebensmittel und Wasser für ein paar Tage auf Vorrat zu haben, ist sehr hilfreich“, sagt Johann Bauer. „Auch eine gut sortierte Hausapotheke samt Erste-Hilfe-Material tut im Ernstfall gute Dienste. Außerdem sollten die wichtigsten Dokumente griffbereit an einem Ort liegen.“ Brauchen in einer Notlage zu viele Menschen auf einmal Unterstützung, sind selbst erfahrene Organisationen überfordert. Für die Rettungskräfte, so die Johanniter, ist es daher eine große Entlastung, nicht überall zugleich sein zu müssen. Wer vorsorgt, kann sich leichter erst einmal selbst helfen und gegebenenfalls sogar anderen beistehen. Das sorgt für Ruhe und mehr Sicherheit.

  • Tipps zur privaten Vorsorge gibt die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. in Bayern auf der Website www.johanniter.de/allemgewachsen. Hier findet sich auch der Zugang zum kostenlosen eLearning-Kurs “Sicherheit, Vorsorge und Erste Hilfe in außerordentlichen Notlagen”. Links führen zu Infomaterialien des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.
  • Darüber hinaus bietet das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe auf seiner Website bbk.bund.de viele weiterführende Informationen. Im Menübereich „Warnung und Vorsorge“ stehen unter anderem Materialien und Listen zum Download bereit, inklusive der Bundes-Warn-App „NINA“.

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Bildunterschrift: Johann Bauer, Sachgebietsleiter Ortsverbände und Rettungsdienst bei den Johannitern im Regionalverband Oberbayern
Bildnachweis: Anastasia Tarasenko