Blick hinter die Kulissen: Puchheims Erster Bürgermeister Thomas Hofschuster besucht die Johanniter
Austausch über Hausnotruf, Pflege, Bildung, Jugendhilfe, ehrenamtliches Engagement und Fundraising.
Wie breit und vielfältig das Angebot der Johanniter-Unfall-Hilfe im Regionalverband Oberbayern aufgestellt ist, zeigte ein Besuch vom Ersten Bürgermeister Thomas Hofschuster in der Regionaldienststelle der Hilfsorganisation. Beim Rundgang durchs Gebäude lernte er verschiedene Sachgebiete kennen und tauschte sich mit den Verantwortlichen über aktuelle Themen und Herausforderungen aus.
„Der persönliche Austausch mit der Stadt Puchheim ist uns sehr wichtig. Nur wenn wir miteinander im Gespräch bleiben, können wir Angebote weiterentwickeln und gemeinsam Lösungen für die Menschen vor Ort finden“, sagte Alexandra Reinhart, Vorstandsmitglied der Johanniter im Regionalverband Oberbayern.
Thomas Hofschuster erklärte: „Dass die Johanniter mit ihrem Regionalverband Oberbayern hier bei uns in Puchheim verwurzelt sind, freut mich sehr. Die enge Vernetzung mit unserer Stadt ist ein echter Gewinn – für die Menschen vor Ort und für das gute Miteinander.“
Beim Besuch standen unter anderem die Notrufdienste und der Bereich Pflege im Mittelpunkt. Susann Schwarzer, Sachgebietsleiterin Notrufdienste, stellte den Hausnotruf vor, der derzeit rund 460 Menschen in der Region mehr Sicherheit im Alltag ermöglicht. Das Angebot unterstützt insbesondere ältere Menschen und Angehörige dabei, im eigenen Zuhause selbstständig und gut abgesichert leben zu können.
Juliane Ahlers, Pflegedienstleitung Ambulante Pflege, gab Einblicke in ihren Bereich sowie in die Ausbildung neuer Pflegefachkräfte. Die Johanniter begleiten angehende Pflegefachpersonen auf ihrem Weg in den Beruf und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Sicherung von qualifiziertem Pflegepersonal in der Region.
Auch die Bereiche Schule und Jugendhilfe waren Thema des Austauschs. Sachgebietsleiterin Melanie Ostermeyer berichtete über die Arbeit der Schulbegleitungen und Individualbegleitungen sowie über die Unterstützung von Familien durch Projekte wie die „Schultüte“. Dabei konnten 2025 insgesamt fünf Familien mit insgesamt 1.050 Euro unterstützt werden.
Über die Bildungsangebote der Johanniter informierte Sachgebietsleiter Hubert Nettinger. Die Erste-Hilfe-Kurse verzeichneten 2025 mit 3.951 Teilnehmenden einen deutlichen Zuwachs. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch die Zusammenarbeit mit den Feuerwehren, unter anderem mit der Freiwilligen Feuerwehr Puchheim.
Julia Mann, stellvertretende Sachgebietsleiterin Fundraising, stellte die Arbeit im Bereich Fördermitglieder und aktuelle Projekte vor. Derzeit engagieren sich 1.297 Fördermitglieder für die Johanniter in der Region. Ein Gesprächsthema war auch die Unterstützung eines geplanten Benefizkonzerts zugunsten des Johanniter-Trauerangebots Lacrima.
„Wir freuen uns, dass Bürgermeister Hofschuster sich Zeit genommen hat, unsere Arbeit kennenzulernen. Der direkte Austausch hilft dabei, die Bedarfe in Puchheim besser zu verstehen und gemeinsam anzupacken“, meinte Alexandra Reinhart.
Der Besuch bot Gelegenheit, bestehende Kontakte zu vertiefen und über die weitere Zusammenarbeit zwischen Stadt und Johannitern ins Gespräch zu kommen.
Bildunterschrift: Puchheims Erster Bürgermeister Thomas Hofschuster lernte bei seinem Besuch der Regionaldienststelle etliche Bereiche der Johanniter kennen. „Wir freuen uns, dass er sich Zeit genommen hat, unsere Arbeit kennenzulernen“, erklärte Alexandra Reinhart, Vorstandsmitglied der Johanniter im Regionalverband Oberbayern.
Foto: Anastasia Tarasenko, Johanniter Oberbayern.