Gemeinsam gesund bleiben
Saubere Hände schützen die Gesundheit aller. Daran erinnern die Johanniter anlässlich des Welt-Händehygienetags am 5. Mai.
„Gute Händehygiene, ist nicht nur für uns selbst wichtig: Wir schützen damit auch andere“, sagt Daniela Hehl, Sachgebietsleiterin Pflege und Seniorenangebote bei den Johannitern im Regionalverband Oberbayern. Hände sind ständig im Einsatz und kommen dabei auch mit Krankheitserregern in Kontakt. „Das ist kein Grund, überängstlich zu sein. Die meisten Erreger machen uns nicht gleich krank“, so Hehl. „Trotzdem ist regelmäßiges Händewaschen ein einfacher, effektiver Schutz gegen viele Infektionskrankheiten.“ Da Menschen häufig ihr Gesicht berühren, wandern Erreger von den Händen leicht auf die Nasen- und Mundschleimhaut oder in die Augen.
Ältere, pflegebedürftige und (chronisch) kranke Menschen stecken sich schneller an und erleiden häufiger Komplikationen. „Sie brauchen besonderen Schutz, da ihr Immunsystem geschwächt ist“, erklärt Daniela Hehl. Nicht zuletzt deshalb hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den 5. Mai zum jährlichen Händehygienetag ernannt: In der Pflege oder auch bei einem Besuch im Krankenhaus sind saubere Hände ein Muss.
Auch in den 17 Kindereinrichtungen der Johanniter im Regionalverband Oberbayern ist das Thema „Händehygiene“ fest im Alltag verankert. „Einer der Bildungsbereiche umfasst auch die Hygiene und Gesundheit“, erklärt Julia Wenk, stellvertretende Sachgebietsleiterin Kindereinrichtungen. „Viele Bäder sind so gestaltet, dass Wasserspiele möglich sind – so wird den Kindern das Händewaschen spielerisch nähergebracht. Zusätzlich unterstützen spezielle Angebote zu diesem Thema oder anschauliche Händewaschanleitungen die tägliche Routine.“
Das kleine Einmaleins der täglichen Händehygiene
Hände waschen vor
dem Essen und dem Zubereiten von Speisen,
dem Umgang mit Medikamenten und Kosmetika.
Hände waschen nach
dem Heimkommen,
jedem Toilettengang und jedem Windelwechsel,
dem Nasenputzen, Husten oder Niesen,
Kontakt mit Abfällen,
Kontakt mit Tieren, Tierfutter, tierischem Abfall.
Manchmal ist es sinnvoll, die Hände zwischendurch öfter zu waschen, etwa nach dem Verarbeiten von rohem Fleisch/Fisch oder Eiern. Ebenso vor und nach dem Kontakt mit Erkrankten und bei der Wundversorgung. Tipp: Auch gutes Abtrocknen ist wichtig, um Keime von der Haut zu entfernen. Der Hygiene zuliebe das Händehandtuch regelmäßig auswechseln.
Foto: Monika Höfler, Upfront Photo & Film GmbH.