15.06.2026 | Regionalverband Oberbayern

Johanniter aus Landsberg am Lech zählen zu den besten Rettern Bayerns

Teams aus Landsberg, Peißenberg, Allershausen und Moosburg vertreten den Regionalverband Oberbayern beim bayerischen Landeswettkampf der Johanniter.

Rund 680 Teilnehmende, Schlachtenbummlerinnen und Schlachtenbummler und mitfiebernde Gäste verwandelten Eiselfing nahe Wasserburg am Inn am vergangenen Samstag in einen pulsierenden Ort voller Wettkampffieber. Beim bayerischen „Tag der Johanniter“, dem Landeswettkampf der Rettungskräfte, gingen insgesamt 39 Mannschaften in sechs Kategorien an den Start und lieferten sich einen packenden Wettbewerb um die Podiumsplätze – mehr Mannschaften als jemals zuvor.

Unter lautem Jubel stürmte am Ende das Team aus Landsberg am Lech („Die Hundsberger vom Lech“) auf die Bühne und sicherte sich nicht nur die begehrte Trophäe in der Kategorie „Rettungshundestaffeln“, sondern auch das Startrecht, die bayerischen Johanniter beim Bundeswettkampf im nächsten Jahr zu vertreten.

In der Kategorie „Ersthelfer der Jugend“ waren zwei weitere Mannschaften für den Regionalverband Oberbayern erfolgreich am Start: die „Notfall Nudeln“, ein gemischtes Team der Johanniter-Jugend aus Peißenberg und Allershausen, sowie die „Wilden Hummeln“, ein Schulsanitätsdienst-Team der Georg-Hummel-Mittelschule aus Moosburg an der Isar.  

Beim Landeswettkampf beweisen junge Ersthelfende und die Rettungsprofis alle zwei Jahre ihr Können rund ums Retten und Helfen – auch für Mitarbeitende aus Erziehungsberufen und für Rettungshundestaffeln gibt es eigene Kategorien. Dabei simulieren zahlreiche Verletztendarstellende in verschiedenen Notfallaufgaben die realitätsnahen Szenarien für die Wettkampfteilnehmenden.

Wie viel Einsatz und Vorbereitung das erfordert, weiß auch Joachim Herrmann, bayerischer Staatsminister des Innern für Sport und Integration und Schirmherr der Veranstaltung. „Es sind viele Stunden professionelle Ausbildungen und regelmäßige Übungen nötig, um bei Einsätzen routiniert und fokussiert vorzugehen“, sagte Herrmann.

„Am Tag der Johanniter stellen sie ihre Kompetenz in Erste Hilfe und ihr Können unter Beweis. Doch nicht nur die Begeisterung für die Wettkämpfe machen diesen Tag und das Wochenende zu etwas Besonderem, sondern die Anerkennung für ihre Tätigkeit“, so Herrmann weiter. „Sie ist oft lebensrettend und kann nicht genügend wertgeschätzt werden.“

Zahlen und Fakten auf einen Blick:
• 39 Mannschaften aus ganz Bayern 
• 302 Mannschaftsmitglieder inkl. Mannschaftsbetreuung
• jüngste Wettkampf-Teilnehmende: 6 Jahre alt
• ältester Wettkampf-Teilnehmender: 61 Jahre alt
• 74 Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter
• 25 Verletztendarstellende und Schminkende

Bildunterschrift: „Die Hundsberger vom Lech“, ein Team der Johanniter aus Landsberg, war in der Kategorie „Rettungshundestaffeln“ nicht zu schlagen.

Foto: Fotogruppe Wasserburg/ANTOINETTE MARINO.