16.12.2025 | Regionalverband Oberbayern

Voller Tatendrang: Schulen im Landkreis Fürstenfeldbruck unterstützen den Johanniter-Weihnachtstrucker

Schüler und Schülerinnen des Graf-Rasso-Gymnasiums Fürstenfeldbruck und der Laurenzer Grundschule Puchheim übergeben insgesamt 65 Hilfspakete.

Kartons packen, Herzen öffnen und Hoffnung schenken: Mit dem Graf-Rasso-Gymnasium in Fürstenfeldbruck und der Laurenzer Grundschule in Puchheim unterstützten vergangene Woche zwei Bildungseinrichtungen aus dem Landkreis den Weihnachtstrucker der Johanniter tatkräftig.

Das Graf-Rasso-Gymnasium um Direktor Jan Wolthuis und Schülersprecher Fabian Sterba überreichte den Johannitern des Regionalverbandes Oberbayern stolze 55 Hilfspakete. Von der Laurenzer Grundschule um Schulleiterin Carola von der Gönna kamen weitere zehn Pakete hinzu.

Der Weihnachtstrucker ist eine Hilfsaktion der Johanniter, bei der seit 1993 in ganz Deutschland nach einer festen Packliste Hilfspakete mit Grundnahrungsmitteln, Hygieneartikeln und kleinen Geschenken gesammelt werden — um notleidenden Familien, Kindern, Senioren und Menschen mit Behinderung in Deutschland und besonders in Südosteuropa eine konkrete Hilfe und ein Zeichen der Mitmenschlichkeit zu schenken.

Alexandra Reinhart, hauptamtliche Regionalvorständin der Johanniter, bedankte sich für die großzügige Hilfe: „Es ist wirklich beeindruckend zu sehen, mit welcher Begeisterung sich die Schülerinnen und Schüler hier engagieren. Dieses gemeinsame Handeln verbindet Generationen.“

Carola von der Gönna erklärte: „Für uns bedeutet das, dass wir als Schule dazu beitragen können, dass Weihnachten für viele Menschen schöner wird und wir mit einer kleinen Geste Freude schenken können.“

Ulrich-Joachim Müller, ehrenamtlicher Regionalvorstand der Johanniter, erklärte: „Besonders schön ist zu sehen, wie viele Menschen gemeinsam für den Weihnachtstrucker anpacken und damit denjenigen helfen, denen es wirklich nicht so gut geht – sei es in Osteuropa oder bei uns, wo viele Bedürftige zu den Tafeln kommen.“

Darüber hinaus betonte Müller den persönlichen Wert des Engagements: „Hier zu helfen, das ist mehr als nur eine gute Tat: Man hält inne, packt zusammen und tut wirklich etwas Gutes. Und vor allem macht es einfach richtig viel Spaß.“

Der Blick richtet sich nun auf den nächsten Schritt der Hilfsaktion: „Ab dem 26. Dezember startet unser Fahrzeugkonvoi nach Rumänien“, erklärt Projektleiterin Tanja Wittmann. Im Vorjahr kamen im Regionalverband Oberbayern insgesamt 2.904 Hilfspakete zusammen. Sie entsprachen einem Gewicht von 33.396 Tonnen. 

Foto: Anastasia Tarasenko.