Pflasterlaster Mannheim

Medizinische Hilfe direkt auf der Straße

Logo des Projekts Pflasterlaster: auf der linken Seite zwei stilisierte Pflaster, die ein Herz formen. Rechts daneben das Wort "Pflasterlaster".

Nicht alle Menschen haben einen einfachen Zugang zu medizinischer Versorgung. Für manche sind Arztpraxen mit Scham, Angst oder unüberwindbaren Hürden verbunden. Mit dem Pflasterlaster wollen die Johanniter medizinische Basis- und Wundversorgung dorthin bringt, wo sie gebraucht wird. Statt darauf zu warten, dass Menschen den Weg in eine Praxis finden, kommt die Hilfe zu ihnen – niedrigschwellig, kostenfrei und auf Augenhöhe.

Für wen ist der Pflasterlaster da?

Der Pflasterlaster richtet sich an Menschen, die nur schwer Zugang zum regulären Gesundheitssystem haben – zum Beispiel:

  • wohnungslose oder von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen
  • Menschen in prekären Lebenssituationen
  • Personen, die aus Scham, Angst oder Unsicherheit medizinische Angebote bislang nicht wahrgenommen haben

Das Angebot ist freiwillig, anonym und ohne Termin nutzbar.

Was im Pflasterlaster gemacht wird

Im Pflasterlaster kümmern sich speziell geschulte Ehrenamtliche und Wundexpert/innen um:

  • die professionelle Versorgung akuter und chronischer Wunden
  • das Reinigen und Verbinden von Verletzungen
  • Beratung zur weiteren Wundpflege und Selbstversorgung

Dabei steht nicht nur die medizinische Behandlung im Mittelpunkt, sondern auch der respektvolle Umgang miteinander. Zeit für Gespräche, Zuhören und Begegnung auf Augenhöhe sind fester Bestandteil des Projekts. 

Eine Helferin der Johanniter beugt sich über den Arm eines älteren Mannes und legt einen Verband am Unterarm an.

Du willst mithelfen?

Unterstützung willkommen!

Wer sich ehrenamtlich für Menschen ohne Wohnsitz engagieren möchte, ist herzlich willkommen! Ob als Helferin oder Helfer bei der medizinischen Versorgung, als Gesprächsperson oder in der Organisation. 

Auf dem Pflasterlaster sind immer mindestens zwei ehrenamtlich Helfende der Johanniter, die sich um die Versorgung von Wunden und Verletzungen kümmern, beraten und Hilfestellung in der Not geben. 

Die Ehrenamtlichen werden speziell geschult und durch eine hauptamtliche Koordination begleitet, die Organisation, Einsatzplanung und psychosoziale Unterstützung übernimmt. 

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