Einfach mal probieren: Auf Knopfdruck Sicherheit für alle Fälle
Der Hausnotruf garantiert medizinische Hilfe, vertrauensvolle Unterstützung, manchmal auch Hilfe in der Not. Heute starten die Johanniter-Sicherheitswochen. Noch bis zum 5. April kann der Notrufdienst vier Wochen lang kostenlos getestet werden.
Es geht manchmal so schnell. Ein Stolpern, ein Sturz und auf einmal sind die Arme zu schwach, um von alleine wieder hochzukommen. Wer einen Hausnotruf hat, trägt die Sicherheit mit sich. Dann reicht ein Knopfdruck, um Alarm zu schlagen. Über die Funkverbindung kommt ein Gespräch zustande, die Zentrale informiert einen Einsatzfahrer. Mehr als 16.000 Menschen in der Region Hannover verlassen sich inzwischen auf den Notrufdienst und die schnelle Hilfe der Johanniter.
Viele der Hausnotrufkunden sind um die 80 Jahre alt und leben nach wie vor in ihrem gewohnten Zuhause. Keine Seltenheit ist, dass sie kurz vor der Anschaffung des Gerätes behauptet hatten, sie seien dafür noch zu jung. „Das ist ein grundlegender Denkfehler“, sagt Lars Lühmann, Leiter der Hausnotrufzentrale der Johanniter in Niedersachsen und Bremen: „Ein Notfall kann selbst in der eigenen Wohnung überall und jederzeit eintreten, auch bei jungen Menschen oder bei älteren, die sich noch fit fühlen. Mit zunehmendem Alter steigt natürlich das Risiko, dass man stürzt oder ein internistischer Notfall eintritt wie ein Herzinfarkt. Wenn dann niemand da ist, der es bemerkt und Hilfe holt, kann das schlimme Folgen haben. Einen Hausnotruf abzulehnen mit der Begründung, man sei ja noch fit, ist so, als lehne man eine Feuerversicherung ab, weil das Haus ja gar nicht brennt.“
Auch das Ehepaar Moro aus Uetze bei Hannover war sich nicht sicher, ob sie den bereits installierten Hausnotruf wirklich benötigen. „Ich hatte gerade gekündigt, als es passierte“, erzählt Elke Moro (67). Ihr Mann rutschte während eines epileptischen Anfalls vom Stuhl, sie alleine bekam ihn nicht wieder hoch. Sie drückten den Alarmknopf, eine Viertelstunde später war Hilfe da. „Die junge Frau war so freundlich und kompetent“, erinnert sich Elke Moro. Die Johanniterin kontrollierte zunächst die Vitalparameter und alarmierte dann den Rettungsdienst. Während sie zu dritt auf das Eintreffen des Wagens warteten, konnte sie Gabriele Moro (65) aufhelfen und das aufgeregte Ehepaar beruhigen. „Das war eine so gute Erfahrung, dass ich am nächsten Tag gleich meine Kündigung zurückgezogen habe“, sagt Elke Moro.
Und dann gibt es noch Einsätze, die sich weder die Hausnotrufkunden, noch die Einsatzfahrenden vorher hätten ausdenken können. Ein Beispiel aus der Region Hannover: Vor einigen Wochen wollte ein älterer Herr seine kaputte Türklinke im Schlafzimmer reparieren. Er montierte sie abends ab und verschob alles weitere auf den nächsten Tag. Am Morgen war allerdings die Tür zugefallen. Zum Glück hatte er den Hausnotruf dabei, so konnte der Einsatzfahrer kommen und ihn aus der misslichen Lage befreien.
Noch bis zum 5. April 2026 besteht die Möglichkeit, den Johanniter-Hausnotruf vier Wochen lang gratis zu testen. Das ist eine gute Möglichkeit, sich mit dem Gerät vertraut zu machen. Ob im Heidekreis, in Stadt und Region Hannover oder in den Landkreisen Nienburg und Schaumburg: Die Einsatzzentrale ist rund um die Uhr und das ganze Jahr hindurch erreichbar. Mehr Infos zu den Sicherheitswochen gibt es unter: www.johanniter.de/hausnotruf-testen oder telefonisch im KundenServiceCenter: unter 0800/0019214 (kostenfrei).