26.08.2026 | Dienststelle Ortsverband Hannover-Wasserturm

Gemeinsam auf der Strecke für Respekt!

Beim „Run4Respect“ in Hannover gingen gestern mehr als 1.000 Menschen an den Start. Unter ihnen waren fast 50 Johanniterinnen und Johanniter – auf der Strecke, im Sanitätsdienst und bei der Organisation.

Noch bevor der Lauf beginnt, füllt sich der Platz der Menschenrechte. Menschen stehen beieinander, schnüren ihre Schuhe, warten auf den Start. Mehrere hundert sind am Dienstag gekommen, um am „Run4Respect“ teilzunehmen. Vier Kilometer liegen vor ihnen. An diesem Tag geht es nicht um die schnellste Zeit, sondern um eine Botschaft: Gewalt gegen Menschen, die anderen helfen, darf nicht zur Normalität werden.

Fast 50 Johanniterinnen und Johanniter aus unterschiedlichen Bereichen waren dabei – aus Rettungsdienst, Ehrenamt, Kita und Verwaltung. Einige liefen mit, andere unterstützten die Organisation, waren im Sanitätsdienst im Einsatz oder feuerten die Läuferinnen und Läufer am Streckenrand an. Der Erlös des Laufs kommt einem guten Zweck zugute.

Unter ihnen war auch Torsten Bierbrauer, Mitglied des Regionalvorstands Niedersachsen Mitte. Dabei zu sein, ist für ihn eine Frage des Respekts. 

„Ich laufe mit, weil die Menschen, die jeden Tag im Einsatz sind, mehr Respekt verdienen. Ich laufe für alle Rettungskräfte sowie für die Johanniterinnen und Johanniter aus unserem Regionalverband.“ 

Torsten Bierbrauer, Regionalvorstand

Auf der Strecke durch Hannover sorgte der Ortsverband Hannover-Wasserturm gemeinsam mit der Polizei und Feuerwehr Hannover sowie allen hannoverschen Hilfsorganisationen gemeinsam für einen sicheren Weg. Der Grund, warum die Johanniter diesen Tag unterstützen, hat für Benjamin HäselbarthBereichsleiter Sondereinsätze des Ortsverbandes, mit ihrem eigenen Alltag zu tun.

„Mit diesem Lauf möchten wir ein Zeichen der Solidarität mit den Einsatzkräften von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst setzen. Wer anderen Menschen hilft, verdient auch Respekt und Schutz.“

Benjamin Häselbarth, Bereichsleiter Sondereinsatzdienste

Für Jakob Kumbrink und Finn Diederich ist die Botschaft des Abends eine sehr persönliche. Als Teil des Rettungsdienstes wissen sie, wie wichtig Rückhalt und Respekt für Einsatzkräfte sind.

 „Wir laufen für all jene, die Tag und Nacht unterwegs sind, damit andere in Sicherheit sein können. Heute geben wir ihnen eine Stimme: Gewalt gegen Einsatzkräfte hat in diesem Land keinen Platz.“ 

Jakob Kumbrink und Finn Diederich, Mitarbeitende im Rettungsdienst
 

Auch die angehende Notfallsanitäterin Vanessa Rabbow ist an diesem Abend dabei. Für sie ist der Lauf eine Gelegenheit, gemeinsam mit anderen für etwas einzustehen, das ihr wichtig ist:

„Ich erlebe jeden Tag, wie wichtig Hilfe ist. Umso wichtiger finde ich, dass den Menschen, die helfen, mit Respekt begegnet wird.“ 

Vanessa Rabbow, Notfallsanitäterauszubildende

Lennart Petersen arbeitet nicht im Rettungsdienst, sondern in der kaufmännischen Organisation. Auch er ist an diesem Abend dabei. Für ihn beginnt das Thema dort, wo Menschen einander begegnen:

„Hilfe beginnt mit Menschlichkeit und dazu gehört Respekt. Heute möchte ich gemeinsam mit den anderen ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt setzen und für alle, die täglich Verantwortung für unsere Gesellschaft übernehmen.“ 

Lennart Petersen, Sachbearbeiter Kaufmännische Organisation