FSJ-Porträts Henny Zack und Mathis Plümer

„Das FSJ hat sein Ziel bei mir definitiv erreicht“

Sind von ihrem FSJ überzeugt: Henny Zack (links) und Mathis Plümer

Henny Zack und Mathis Plümer absolvieren ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ) bei den Johannitern in Salzhausen. Die Zeit der Orientierung hat ihnen Klarheit über ihren Berufswunsch gebracht.


„Während der Schulzeit war ich relativ zurückhaltend, vor allem auch in Referaten. Aber durch mein FSJ bin ich viel selbstbewusster geworden und habe gelernt mich durchzusetzen“, erzählt Henny Zack. Sie wurde im Rahmen ihres FSJ zur Sanitätshelferin ausgebildet und gibt als Trainerin regelmäßig Erste-Hilfe-Kurse. Die 19-Jährige möchte auf jeden Fall studieren, wusste aber schon früh, dass sie nach dem Abitur nicht direkt auf die Universität wechselt. „In dem einen Jahr bei den Johannitern habe ich wichtige Einblicke in die Berufswelt bekommen. Real Verantwortung zu übernehmen war eine der wichtigsten Erfahrungen", sagt die Ashäuserin.

Auch Mathis Plümer hat sehr von dem FSJ profitiert: „Es ist toll, dass man unter  realistischen Bedingungen das Arbeitsumfeld kennenlernen und dabei gucken kann, wie es sich anfühlt“, sagt der 20-Jährige. Gestartet war er in der Tagespflege, wechselte dann später in den Fahrdienst. „Ich sehe ältere Menschen nun mit anderen Augen. Anfangs hatte ich Berührungsängste, aber bereits nach kurzer Zeit habe ich gesehen, wie froh und dankbar die Senioren sind, wenn man ihnen ein wenig Hilfe anbietet“, sagt der Marmstorfer. Das FSJ hat ihn zu seinem Berufswunsch geführt: „Ab August starte ich eine Ausbildung zum Pflegefachmann mit angeschlossenem Studium. Ich würde sagen – das FSJ hat sein Ziel bei mir definitiv erreicht“, schmunzelt er.