12.10.2026 | Regionalverband Oberbayern

120 Jahre Engagement der Johanniter in Allershausen

Jubiläumsfeier unter der Schirmherrschaft von Staatsminister Dr. Florian Herrmann: 60 Jahre Rettungswache, 30 Jahre ambulante Pflege und 30 Jahre Kinderhort.

Am Sonntag, den 11. Oktober 2026, feierten die Johanniter mit fast 250 Gästen ihr Jubiläum in Allershausen. Im Mittelpunkt standen die Menschen, die den Standort über Jahrzehnte geprägt und mit ihrem Einsatz zu dem gemacht haben, was er heute ist. Seit 120 Jahren sind die Johanniter für die Menschen in Allershausen und Umgebung da. 60 Jahre Rettungswache, 30 Jahre ambulante Pflege und 30 Jahre Kinderhort stehen dabei für die vielfältigen Angebote und die langjährige Verbundenheit mit der Region.

Ehemalige Mitarbeitende sowie langjährige Wegbegleitende wurden für ihren Einsatz geehrt. Durch das Programm führten Alexandra Reinhart und Ulrich-Joachim Müller, Regionalvorstand der Johanniter Oberbayern, sowie Andreas Hautmann und Julian Müller, Mitglieder des Landesvorstandes der 
Johanniter Bayern. Ihnen war es besonders wichtig, Danke zu sagen und die Menschen zu würdigen, die den Standort über Jahrzehnte geprägt haben.

Unter den Gästen waren der Schirmherr des Jubiläums, Staatsminister Dr. Florian Herrmann, der stellvertretende Landrat im Landkreis Freising, Franz Heilmeier, Allershausens 1. Bürgermeister Martin Vaas, die Freisinger Oberbürgermeisterin Monika Schwind und Bundestagsabgeordneter Christian Moser. 

Nach einem Festgottesdienst mit Johanniter-Standortpfarrerin Karin Volke-Klink und dem ehemaligen Johanniter-Standortpfarrer Heinz Winkler, musikalisch gestaltet von den Hortkindern, folgten Grußworte und Festansprache. Die Blasmusik Hohenkammer begleitete die Feier.

Wertschätzung für jahrzehntelanges Engagement
Staatsminister Dr. Florian Herrmann würdigte in seiner Rede den Dienst am Nächsten: „Danke für den Dienst, den Sie leisten, die Hauptamtlichen im Rettungsdienst, in der Pflege oder im Hort.“ Und er ergänzte: „Aber natürlich auch die vielen Ehrenamtlichen, die das Darum herum ermöglichen, ohne die diese Hilfe für den Nächsten überhaupt nicht denkbar wäre. Danke, dass Sie einen Teil Ihres Berufslebens oder Ihre Freizeit in selbstloser Weise in den Dienst unserer Gesellschaft stellten.“ 

Auch Bürgermeister Martin Vaas betonte die Bedeutung der Johanniter: „Zusammen ergeben diese Jubiläen stolze 120 Jahre Engagement für die Menschen in unserer Gemeinde. Doch bei einem Jubiläum geht es natürlich nicht nur um Zahlen. Es geht vor allem um die Menschen, die dahinterstehen. Menschen, die Verantwortung übernehmen, anpacken und füreinander da sind. Und genau das zeichnet die Johanniter aus.“

Rückblick, Ausblick und feierliche Fahrzeugweihe
Nach dem gemeinsamen Mittagessen, für das die Johanniter aus Ingolstadt sorgten, sowie Kaffee und Kuchen, den zahlreich auch Eltern aus dem Kinderhort beitrugen, erwarteten die Gäste weitere Highlights. In der Fahrzeughalle gab es historische Fotos und Hilfsmittel zu bestaunen, die Galerie „Gesichter unserer Geschichte“, Einblicke in das neue Bauprojekt Allershausen | JUH³, Informationen zur ambulanten Pflege sowie eine Fahrzeugausstellung des ehrenamtlichen Ortsverbands Allershausen. Die Johanniter-Jugend bot Kinderschminken und eine Button-Manufaktur an. Der Kinderhort stellte seine Kinderküche mit 
selbstgemachter Marmelade vor und das Trauerzentrum für Kinder und Jugendliche Lacrima lud zum Basteln ein. 

Ein weiterer Höhepunkt zum Abschluss des Jubiläumstages war die Vorstellung des Versorgungslastkraftwagens (VS-L) durch den stellvertretenden Landrat im Landkreis Freising, Franz Heilmeier. Er erläuterte den Einsatzzweck des vom Landkreis Freising gestellten Fahrzeugs, das künftig die Einsatzkräfte im Katastrophenschutz unterstützen wird. Anschließend wurde das Fahrzeug feierlich gesegnet.

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Bildunterschrift: Die langjährigen Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter stehen stellvertretend für all jene Menschen, die sich über Jahrzehnte hinweg bei den Johannitern in Allershausen engagiert und mit ihrer Arbeit einen wertvollen Beitrag für die Menschen in der Region geleistet haben. | Bildnachweis: Anastasia Tarasenko