21.01.2026 | Regionalverband Östliches Ruhrgebiet

283 Pakete aus der Region: Erfolgreicher Abschluss des 32. Johanniter-Weihnachtstruckers

Mit großem Engagement haben sich Menschen aus dem östlichen Ruhrgebiet am 32. Johanniter-Weihnachtstrucker beteiligt.

Insgesamt 283 liebevoll gepackte Hilfspakete kamen in unserer Region zusammen und leisteten damit einen wertvollen Beitrag zur bundesweiten Hilfsaktion.

Es war eine großartige, gemeinsame Leistung“, freut sich Jens Kirchmann, örtlicher Projektkoordinator des Johanniter-Weihnachtstruckers. „Dass sich so viele Bürgerinnen und Bürger aus unserer Region beteiligt haben, zeigt eindrucksvoll, wie stark Solidarität und Mitmenschlichkeit hier verankert sind. Jedes einzelne Paket macht einen Unterschied.“

Bundesweit über 80.000 Hilfspakete gesammelt

Deutschlandweit zählten die Johanniter in diesem Jahr 66.123 Pakete an den Abgabestellen sowie 14.341 virtuell gepackte Päckchen – insgesamt beeindruckende 80.464 Hilfspakete.

Die Unterstützung für den Johanniter-Weihnachtstrucker hat nicht nachgelassen“, betont Ulrich Kraus, Projektleiter der Aktion. „Wir wissen, dass es nicht selbstverständlich ist, sich für andere einzusetzen. Umso mehr rührt uns dieses Engagement – und für die Menschen, die die Pakete erhalten, ist es eine unermessliche Hilfe.“

Persönliche Übergabe in Südosteuropa

Zwischen Weihnachten und Neujahr machten sich 69 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer mit 28 LKW auf den Weg nach Albanien, Rumänien und Bosnien, um die Pakete persönlich zu überreichen. Die Fahrerinnen und Fahrer kehrten zum Jahresende gesund zurück – tief bewegt von den Eindrücken vor Ort.

„Die Dankbarkeit und Freude – insbesondere der Kinder – zeigen, wie wertvoll diese Hilfe ist“, berichtet Kraus. „Die Pakete enthalten nicht nur dringend benötigte Lebensmittel und Hygieneartikel, sondern schenken auch Hoffnung und Zuversicht.“

Hilfe weit über Südosteuropa hinaus

Mittlerweile wurden Pakete in Albanien, Bosnien, Rumänien, der Ukraine und der Republik Moldau verteilt. In Regionen, die aufgrund der Sicherheitslage nicht direkt angefahren werden konnten, unterstützten Speditionen die Johanniter zuverlässig beim Transport. Zudem organisierten lokale Partner zusätzliche Packaktionen vor Ort.

Auch in Deutschland erreichten viele Hilfspakete bedürftige Menschen – ein großer Teil wurde an Tafeln übergeben.

Virtuelle Päckchen: Hilfe, die direkt ankommt

Neben klassischen Paketen konnten Unterstützerinnen und Unterstützer erneut virtuelle Päckchen packen. Die hierbei gesammelten Geldspenden wurden von langjährigen Partnern vor Ort in Lebensmittel und Hygieneartikel umgesetzt und direkt verteilt. So erreichte die Hilfe auch dort Menschen, wo der Bedarf besonders groß war.

Dankbarkeit für anhaltende Solidarität

„Wir blicken auf ein hartes Jahr zurück, und es wird wohl nicht unbedingt leichter“, resümiert Kraus. „Umso dankbarer sind wir, dass Solidarität und Hilfsbereitschaft nicht verloren gegangen sind.“

Der Johanniter-Weihnachtstrucker zeigt auch in seinem 32. Jahr eindrucksvoll, wie viel Menschen gemeinsam bewegen können – in unserer Region und weit darüber hinaus.