30.11.2025 | Johanniter-Haus Kleinniedesheim

30 Jahre Johanniter-Haus Kleinniedesheim

Ein Fest des Dankes, der Erinnerung und der Zuversicht

Am 30. November feierte das Johanniter-Haus Kleinniedesheim sein 30-jähriges Bestehen – ein besonderer Anlass, innezuhalten, Danke zu sagen und gemeinsam den Blick in die Zukunft zu richten. Die Jubiläumsfeierlichkeiten begannen mit einem festlichen Gottesdienst zum ersten Advent.

Ein feierlicher Gottesdienst in adventlicher Atmosphäre

In einer stimmungsvoll zum Advent geschmückten Kirche wurden die Gäste herzlich empfangen. Geleitet wurde der Gottesdienst von Diakon Helmut Weick und Johanniter-Pfarrer Thomas Jakubowski. Der feierliche Einzug der Johanniter-Hilfsgemeinschaft, der Johanniter-Ritterschaft, der Regionalschwester sowie weiterer Vertreter der Johanniter-Unfall-Hilfe in traditionellem Ordensgewand, begleitet vom Klang der Orgel, verlieh der Feier einen besonders würdigen Rahmen.

Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst vom Bläserchor Schifferstadt, der zwischen Predigt, Fürbitten und Ansprachen festliche Akzente setzte.

Rückblick auf 30 Jahre Johanniter-Haus Kleinniedesheim

In seiner Ansprache erinnerte Diakon Helmut Weick an die Ursprünge des Hauses: den Start in Bobenheim-Roxheim im August 1995 sowie den späteren Neubau in Kleinniedesheim. Für Planung, Bau und Umzug standen damals lediglich zehn Monate zur Verfügung – eine große Herausforderung, die das Team mit Bravour meisterte. Am 29. Dezember 2012 konnte schließlich der erfolgreiche Umzug gefeiert werden. Seither ist das Johanniter-Haus fest in Kleinniedesheim verankert und ein bedeutender Bestandteil der Dorfgemeinschaft.

Besonders würdigte Diakon Weick die langjährige Leitung von Einrichtungsleiterin Celina Calmes, die das Haus seit 2002 führt. Er lobte die hervorragende Organisation sowie das hohe Engagement des gesamten Teams:
„Eine Arbeit, die nicht immer leicht ist, aber höchsten Ansprüchen gerecht wird. Respekt und Hochachtung vor dem täglichen Pflegedienst – gut, dass es euch gibt.“

Sein Dank galt zudem Ortsbürgermeister Ewald Merkel und Verbandsbürgermeister Michael Reith, ohne deren Unterstützung das Johanniter-Haus in Kleinniedesheim nicht möglich gewesen wäre.

„Von unserem Johanniter-Haus ist in den vergangenen 30 Jahren viel Wärme und Licht ausgegangen – genau das, was unsere alten und kranken Menschen brauchen“, so Weick abschließend. Es sei ihm stets eine Freude gewesen, das Haus seelsorgerisch und im Kuratorium zu begleiten.

Eine besondere Ehrung

Für einen bewegenden Moment sorgten Herr Dr. Wittigo von Rabenau, regierender Kommendator des Ordens, und Herr Konstantin Boltenhagen, Kurator des Johanniter-Hauses und Mitglied des Regionalvorstands. Im Namen von S.K.H. Dr. Oskar Prinz zu Preußen, Herrenmeister des Johanniterordens, verliehen sie Celina Calmes die Ehrennadel des Johanniterordens – eine hohe Auszeichnung für ihre langjährigen Verdienste. Sichtlich gerührt nahm sie diese Ehrung entgegen.

Worte des Dankes

Im Anschluss folgten weitere Grußworte. Florian Burkhardt (Geschäftsführer der Johanniter Seniorenhäuser Süd), Dr. Wittigo von Rabenau (Kommendator der Genossenschaft Rheinland-Pfalz-Saar), Kai Jugenheimer (Vorstand des JUH-Regionalverbands), Ortsbürgermeister Ewald Merkel sowie Christian Baldauf (Mitglied des Landtages) brachten ihre große Wertschätzung für die Arbeit des Hauses und seines Teams zum Ausdruck.

Zum Abschluss richtete Einrichtungsleiterin Celina Calmes selbst herzliche Dankesworte an alle Mitarbeitenden aus Pflege, Verwaltung und Cebona sowie insbesondere an den Sozialen Dienst, der mit viel Engagement die festliche Dekoration und die Vorbereitung der Feierlichkeiten übernommen hatte.

Ein besonderer Dank galt zudem der Genossenschaft Rheinland-Pfalz-Saar und der Johanniter-Hilfsgemeinschaft Pfalz für die großzügige Spende einer Baumelbank für die Gartenanlage sowie eines Personenlifters für die Pflege.

Adventlicher Ausklang und Johanniter-Weihnachtsmarkt

Mit dem Orgelspiel zum Auszug endete der Gottesdienst. Diakon Helmut Weick sprach dabei persönliche Dankesworte an den Organisten, bevor die Gäste im Schein vieler Kerzen in einer kleinen Prozession zurück zur Einrichtung gingen.

Dort erwartete sie ein stimmungsvoller Johanniter-Weihnachtsmarkt mit Glühwein, Sekt, Kartoffelpuffern mit Lachs, Bratwurst, Knoblauch-Garnelen, gefüllten Champignons, Apfelküchle mit Vanillesoße und frisch gebackenen Waffeln – ein Weihnachtsmarkt, wie man ihn sich wünscht. Für die musikalische Live-Begleitung sorgte Hans Ackermann und schuf damit einen gemütlichen und festlichen Ausklang.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die diesen besonderen Tag möglich gemacht haben – an Mitarbeitende, Unterstützer, Ehrenamtliche und Gäste. Auf viele weitere gemeinsame Jahre voller Begegnungen, Erfahrungen und Erlebnisse.

„Durch Weisheit wird ein Haus gebaut,
durch Umsicht gewinnt es Bestand.“
Sprüche 24,3 (Luther 2017)