27.07.2026 | Dienststelle Ortsverband Einbeck

Blaulichtkonferenz mit Innenministerin Daniela Behrens

Im Ortsverband Einbeck tauschten sich Vertreterinnen und Vertreter von Feuerwehr, THW und Johannitern mit Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens über aktuelle Herausforderungen im Bevölkerungsschutz aus.

Am vergangenen Mittwochabend fand im Ortsverband Einbeck ein spannender Austausch gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Feuerwehren, des THW, den Johannitern und der Niedersächsischen Innenministerin Daniela Behrens sowie kommunalen Vertreterinnen und Vertretern zum Bevölkerungsschutz statt. Dabei lobte Ministerin Behrens das großartige Engagement der verschiedenen Helferinnen und Helfern und würdigte die hohe Bedeutung des Ehrenamts im Bevölkerungsschutz. 

Dienststellenleiter Marc Küchemann machte in seiner Begrüßungsansprache deutlich, dass die im Ahrtal gewonnenen Erfahrungen eindrucksvoll gezeigt hätten, wie wichtig eine gute Vorbereitung, moderne Ausstattung und das reibungslose Zusammenspiel aller Organisationen im Katastrophenschutz ist. Diese Zusammenarbeit habe sich auch beim Weihnachtshochwasser bewährt. „Dieses Miteinander hat gezeigt, was möglich ist, wenn alle an einem Strang ziehen“, so Küchemann. 

Marius Dossow, Mitglied im Regionalvorstand Südniedersachsen, war mit vor Ort und unterstreicht die Wichtigkeit des regelmäßigen und engen Austauschs mit der Politik: „Angesichts der vielfältigen Herausforderungen – sei es durch extreme Unwetterereignisse, kriegerische Auseinandersetzungen oder Pandemien – gewinnt der Bevölkerungsschutz stetig an Bedeutung. Daher ist es nun dringend an der Zeit die Rahmenbedingungen anzufassen und zu verbessern. Dazu gehört neben einer auskömmlichen und nachhaltigen Finanzierung des Bevölkerungsschutzes auch die Gleichstellung der ehrenamtlichen Einsatzkräfte.“ Umso wichtiger sei es, so Dossow weiter, dass man in den regelmäßigen Austausch mit den Vertreterinnen und Vertretern der Politik gehe und den Kontakt nicht scheut. „Die aktuellen Herausforderungen betreffen uns alle, daher ist es an uns, diese auch gemeinsam und im engen Miteinander zu bewältigen“, so Dossow abschließend.