Johanniter-Oberin Dr. h. c. R. Schumacher zu Gast beim Bundespräsidenten
Foto: Ramona Schumacher
Am 4. September 2026 fand das Bürgerfest des Bundespräsidenten statt. Johanniter-Oberin und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes Dr. h. c. Ramona Schumacher nahm in ihrer Funktion als Patientenfürsprecherin des kbo-Isar-Amper-Klinikums Region München gemeinsam mit ihrem Kollegen Heinz Wamser an der Veranstaltung teil.
Zum ersten Mal fand das Bürgerfest in der Villa Hammerschmidt in Bonn statt, da das Schloss Bellevue renoviert wird. Gleichzeitig war es das letzte Bürgersfest des amtierenden Bundespräsidenten und seiner Frau.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Elke Büdenbender würdigen mit dieser Einladung das bürgerschaftliche Engagement von rund 2.500 Ehrenamtlichen aus ganz Deutschland. Die geladenen Gäste stehen stellvertretend für die vielen Millionen Menschen, die sich bundesweit für das Gemeinwohl einsetzen und damit unser Gemeinwesen stärken.
Partnerland war dieses Jahr Japan- erstmals als Land aus Asien. Als hochrangigste Vertreter folgten S.E. Minister Akasawa und I.E. die japanische Botschafterin in Deutschland Frau Shiko (erste weibliche japanische Botschafterin in Deutschland), der Einladung des Bundespräsidenten.
Auf der Parkbühne eröffnete und beendete die Bigband der Bundeswehr die Veranstaltung; ferner wurde u.v.a.m. japanische Schwertkunst und japanische Trommelmusik dargeboten.
Sowohl die Villa Hammerschmidt (Bonner Amtssitz des Bundespräsidenten) wie auch der ehemalige Kanzlerbungalow konnten besichtigt werden.
Neben den beiden Patientenfürsprecher kbo-Isar-Amper-Klinikum Region München – Herrn Wamser und Frau Dr. h. c. Schumacher – waren Lesepaten, das THW, die Feuerwehr, Damen und Herren aus der Seniorenhilfe, des Bundes der Deutschen Landjugend, der Verbandsjugendleiter im Musikbund von Ober- und Niederbayern u.v.a.m. geladen. Ihnen allen galt der Dank des Bundespräsidenten und seiner Frau Elke Büdenbender für die Arbeit in und für die Gesellschaft – „Sie stärken unser Miteinander, bauen Brücken und festigen die Demokratie“ – so Bundespräsident Dr. Steinmeier.
Zusammenfassend resümiert Ramona Schumacher: „Es war überragend, beeindruckend und eine besondere Ehre“.
Text: Johanniter-Oberin Dr. h. c. Ramona Schumacher
Ramona Schumacher ist seit mittlerweile im achten Jahr in München als vom Bezirk Oberbayern bestellte Patientenfürsprecherin für die kbo-Isar-Amper-Klinikum Region München eingesetzt. In dieser Funktion übernimmt sie eine wichtige Rolle bei der Unterstützung und Vertretung von Patienteninteressen gegenüber dem Klinikum. Als mit der Patientenfürsprache beauftragte Person steht sie den Patientinnen und Patienten der jeweiligen Klinik als unabhängige Ansprechperson zur Verfügung und wird auf deren Wunsch unterstützend und vermittelnd tätig. Auch gegenüber von Angehörigen, so dies im ausdrücklichen Auftrag der Patientin oder des Patienten gewünscht wird.
Als neutrale Ansprechpartnerin wird sie bei vielen Schwierigkeiten rund um den Klinikaufenthalt der ihr anvertrauten Menschen aktiv.
Sie ist da, wenn Patienten bei Konflikten oder Missverständnissen Vermittlung benötigen, klärt über Patientenrechte auf und unterstützt dabei, diese durchzusetzen. Als Patientenfürsprecherin arbeitet Ramona Schumacher unabhängig, nicht weisungsgebunden und ist selbstverständlich zur Verschwiegenheit verpflichtet.
Was gibt mir diese „Arbeit“: Es mag einfach klingen, aber es ist zutiefst befriedigend, anderen Menschen helfen zu können. Wenn ich merke, dass ein Patient durch meine Vermittlung wieder Mut fassen kann oder ein Konflikt gelöst wird, dann weiß ich, warum ich das mache.