04.05.2026 | Johanniter-Krankenhaus Stendal

Bundeswehr-Besuch im Johanniter-Krankenhaus

Austausch über Fähigkeitsprofil in Krisen und Katastrophe

Die Besucherdelegation ließ sich unter anderem den Schockraum der Unfallaufnahme zeigen. Von links: Oberst Thorsten Alme, Dr. Khaled Youssef, Dr. André Benthien, Schwester Anke Peters, Pflegedirektorin Beate Wogawa, Krankenhausdirektor Jens Domke und ein Vertreter des Kreisverbindungskommandos Stendal. Foto: Claudia Klupsch

Jüngst empfing die Leitung des Johanniter-Krankenhauses sowie ein Ärzteteam von Unfall- und Notfallmedizin, Chirurgie und Orthopädie Oberst Thorsten Alme, den Kommandeur des Landeskommandos Sachsen-Anhalt der Bundeswehr. Zu den Besuchern gehörten neben Landrat Patrick Puhlmann auch Reservisten des Kreisverbindungskommandos Stendal.

 Hintergrund des Treffens war ein Informationsaustausch über die Infrastruktur und das Fähigkeitsprofil des Johanniter-Krankenhauses in Massenunfall- und Katastrophenfällen. In der anhaltenden Bedrohungslage und im abstrakten, aber möglichen Szenario einer Aktivierung des Operationsplanes Deutschlands oder eines Verteidigungsfalls gewinne die enge Zusammenarbeit von Sanitätsdienst der Bundeswehr und ziviler Krankenhäuser an Bedeutung, machte Oberst Alme deutlich. „Wir müssen vorbereitet sein“, sagte er. „Als regionales Schwerpunktkrankenhaus tragen wir Verantwortung für die Versorgung auch in außergewöhnlichen Lagen. Die Zusammenarbeit mit der Bundeswehr ist dabei ein wichtiger Bestandteil unserer Vorbereitung“, so Krankenhausdirektor Jens Domke