10.02.2026 | Regionalverband Ostbayern

Ehrung für 20 Jahre Regionalvorstand

Landesvorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe in Bayern ehrt Martin Steinkirchner anlässlich seines 20-jährigen Jubiläums als Mitglied des Regionalvorstands in Ostbayern

Foton v.l.n.r.: Kaufmännischer Leiter der Johanniter in Bayern Jürgen Federmann, Mitglied des Landesvorstands der Johanniter in Bayern Julian Müller, Regionalvorstandsmitglied Martin Steinkirchner, Regionalvorstandsmitglied Prof. Dr. Sean Patrick Saßmannshausen, Regionalvorstandsmitglied Tobias Karl

Regensburg ■ Seit 20 Jahren leitet Martin Steinkirchner als Mitglied des Vorstands den Regionalverband Ostbayern der Johanniter-Unfall-Hilfe. Anlässlich seines Dienstjubiläums waren Julian Müller, Mitglied des Landesvorstands der Johanniter in Bayern, sowie der kaufmännische Leiter Jürgen Federmann vergangene Woche nach Regensburg gekommen, um Martin Steinkirchner zu ehren. Im Rahmen der monatlichen Teamsitzung im Regionalverband Ostbayern sprach Müller Steinkirchner seinen Dank und seine Anerkennung aus: „Du hast den Regionalverband Ostbayern zu dem gemacht, was er heute ist“, betont Julian Müller: „Ein Verband, der wirtschaftlich kerngesund ist und in der Region für die Menschen großartiges leistet. Im Großen, wie im Kleinen. Seien es Leuchtturmprojekte, wie die beiden Hospize, das Hotel INCLUDiO oder die tägliche Arbeit für die Menschen in der Region, die Hilfe benötigen.“ 

Den Dank gab Martin Steinkirchner umgehend an sein Führungskräfte-Team weiter: „Die positive Entwicklung dieses Verbands war nur möglich durch euch und eure Arbeit. Mein Dank gilt allen Führungskräften und Mitarbeitenden hier vor Ort.“ In seiner Arbeit sei ihm eines immer besonders wichtig, so Steinkirchner: „Es geht bei allem was wir tun nie um uns. Es geht immer um die Menschen, die uns anvertraut sind.“

Ausgerechnet an einem Freitag, den 13. (genauer gesagt am 13. Januar 2006) übernahm Martin Steinkirchner als Regionalvorstand die ostbayerischen Johanniter. Die Entwicklung des Verbands seitdem kann sich mehr als sehen lassen. Damals hatten die Johanniter in Ostbayern gut 200 Mitarbeitende, einen Ortsverband, elf Kindereinrichtungen und einen Umsatz von knapp 5 Millionen Euro. Heute, 20 Jahre später, arbeiten rund 2000 Menschen für die Johanniter in Ostbayern, es gibt sechs Ortsverbände, fast 200 Kindereinrichtungen und der Umsatz beläuft sich auf über 90 Millionen Euro. 

Mit den beiden Hospizen in Pentling bei Regensburg und in Schwandorf sowie dem ersten Inklusionshotel Regensburgs, dem INCLUDiO, hat Martin Steinkirchner drei große Leuchtturmprojekte in Ostbayern entwickelt und geschaffen. Seit 2021 steht Tobias Karl als zweites hauptamtliches Mitglied des Regionalvorstands an seiner Seite. Der Vorstand wird ergänzt durch Prof. Dr. Sean Patrick Saßmannshausen als ehrenamtliches Vorstandsmitglied.

Die Johanniter in Ostbayern

Der Regionalverband Ostbayern ist Teil der Johanniter-Unfall-Hilfe. Mit rund 2000 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an mehreren Standorten und Einrichtungen bieten die Johanniter zahlreiche soziale Dienstleistungen für die Menschen in der Region. Mit Kinder- und Jugendbetreuung, Hausnotruf, ambulanter Pflege, Menüservice, Ausbildung in Erster Hilfe, Patienten-Fahrdienst, Rettungsdienst, Tagespflege und vielen weiteren Angeboten sind die Johanniter in Ostbayern für die Menschen da. Dazu betreiben die Johanniter das Inklusionshotel INCLUDiO in Regensburg und sind mit dem Johannes-Hospiz in Pentling und dem Bruder-Gerhard-Hospiz in Schwandorf auch in der Hospizarbeit tätig. Insgesamt 600 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer engagieren sich in den sechs Johanniter-Ortsverbänden in Großköllnbach, Kelheim, Landshut, Regensburg, Schwandorf und Schwarzenfeld im Rettungsdienst, im Sanitätsdienst, in der Krisenintervention, in den Rettungshundestaffeln, bei den Hunden im Therapieeinsatz, in der Johanniter-Jugend und vielen weiteren Einsatzgebieten für die Menschen.