Ein Krankenwagen für Kiew
Mit einem Krankentransportwagen und medizinischem Material unterstützen die Johanniter die Menschen in Münchens Partnerstadt Kiew.
Auf Sanitätsdiensten und im Bevölkerungsschutz war unser Krankentransportwagen schon für viele Menschen im Einsatz. Nun soll er in der Ukraine helfen, Leben zu retten. Der „96er“ aus dem Ortsverband München-Land.
Für den Einsatz wurde er gemeinsam mit Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter und Stadträtin Barbara Likus vollgepackt mit medizinischem Equipment wie Spineboard, Schaufeltrage, mobilen Sauerstoff- und Beatmungsgeräten, Absaugpumpen, Schienungs- und Verbandsmaterial, Infusionszubehör, FFP-Masken, Schutzbrillen, Helmen, Notfallkoffern, Sets zur Thoraxdrainage und diversen Notfallmedikamenten – alles Material, das in der Ausbildung unserer Einsatzkräfte Verwendung fand oder das durch neue Geräte abgelöst wurde, aber noch voll einsatzfähig ist.
Zusammen mit Einsatzfahrzeugen, die die Landeshauptstadt mit Hilfe von Spenden an das städtische Spendenkonto organisiert hat, macht er sich bald auf den Weg in Münchens Partnerstadt Kiew.
Begonnen hat der Krankentransportwagen seinen Dienst bei uns als „Akkon München 14/96“ und obwohl er zuletzt den Funkrufnamen „Akkon München 70/72/71“ trug, blieb er für die Einsatzkräfte zeitlebens der „96er“.