02.02.2026 | Dienststelle Ortsverband Holzminden

Einsatz beim Großbrand in der Holzmindener Innenstadt

Die Johanniter aus Holzminden übernehmen die Bereitstellung für den Eigenschutz der Feuerwehr

Die Johanniter aus Holzminden wurden am frühen Donnerstagmorgen des 29. Januar gegen fünf Uhr alarmiert. Anlass war ein ausgedehnter Brand in der Johannisstraße in der Holzmindener Innenstadt, der einen Großeinsatz der Feuerwehr auslöste. Die Johanniter übernahmen dabei die Ablösung des Regelrettungsdienstes bei der Bereitstellung für den Eigenschutz der Feuerwehr.

Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand das Untergeschoss eines Fachwerkhauses in Vollbrand, die Flammen hatten auf weitere Gebäudeteile übergegriffen. Aufgrund der dichten Bebauung bestand die Gefahr eines Übergreifens auf benachbarte Häuser. Insgesamt waren rund 150 Einsatzkräfte verschiedener Feuerwehren sowie weitere Organisationen im Einsatz.

Die Johanniter stellten zunächst einen Rettungswagen zur medizinischen Absicherung der Einsatzkräfte. Aufgrund der winterlichen Witterung, des anhaltenden Schneefalls sowie der voraussichtlich langen Einsatzdauer wurde in Absprache mit dem Einsatzleiter zusätzlich der Bus des Ortsverbandes an die Einsatzstelle gebracht. Dieser diente den Kräften als warmer und trockener Aufenthalts- und Rückzugsbereich sowie als Ausgabestelle für warme Getränke, bis die Verpflegungsstelle der Kreisfeuerwehr aufgebaut war.

Der Einsatz der Johanniter zog sich bis in die Abendstunden. Trotz der schwierigen Einsatzlage sowie der schwierigen Straßen- und Gehwegverhältnisse infolge des anhaltenden Schneefalls wurde glücklicherweise keine Einsatzkraft verletzt.

Wir bedanken uns bei allen eingesetzten Organisationen für die gewohnt professionelle und reibungslose Zusammenarbeit unter anspruchsvollen Bedingungen“, erklärt Steffen Reichenauer, Leiter des Ehrenamtes.