13.03.2026 | Dienststelle Ortsverband Aller-Leine

Erfolgreich bestanden: Johanniter prüfen 16 neue Sanitätshelfende

Die Schwarmstedter Johanniter stärken mit einem frisch vollendeten Ausbildungsangebot die Einsatzfähigkeit von mehreren ehrenamtlichen Organisationen nicht nur im Heidekreis.

16 ehrenamtlich Aktive aus mehreren Hilfsorganisationen haben jetzt auf einen Schlag einen Sanitätshelferlehrgang erfolgreich abgeschlossen. Sie verstärken ab sofort die Einsatzfähigkeit nicht nur des Johanniter-Ortsverbands Aller-Leine, der die Ausbildung an seiner Schwarmstedter Dienststelle veranstaltete. Mit dabei waren auch Teilnehmende der Freiwilligen Feuerwehren Marklendorf und Groß Eilstorf, vom Johanniter-Ortsverband Visselhövede sowie von den Ortsverbänden Celle und Hoya des Technischen Hilfswerks (THW). Die Schwarmstedter Einsatzkräfte können sich freuen sich: Vier Mitglieder haben die Grundausbildung bestanden; weitere drei Teilnehmende kommen aus der Schwarmstedter Johanniter-Jugend.

Der ehrenamtlich organisierte Bereich Bevölkerungsschutz und Sanitätsdienste des Ortsverbands Aller-Leine übernimmt überregionale, aber vor allem auch regionale Aufgaben im Heidekreis. Neben der sanitätsdienstlichen Absicherung von Veranstaltungen können die Aktiven auch bei Katastrophen wie dem Weihnachtshochwasser 2023/2024 zum Einsatz kommen. Auf solche Missionen bereiten sich die Johanniter auch mit Ausbildungsangeboten vor. Möglichst einmal jährlich bieten die Schwarmstedter Johanniter eine Grundausbildung für ihre Ehrenamtlichen an – und laden auch externe Einsatzkräfte dazu ein. 

Bei den Johannitern gilt der bestandene Sanitätshelferlehrgang gewissermaßen als Eintrittskarte für das gesamte Einsatzgeschehen – und auch als Voraussetzung für weitergehende Qualifizierungen. Jeder dieser mehrtägigen Kurse bietet eine fundierte Weiterbildung in der erweiterten Ersten Hilfe, die deutlich über das Grundwissen hinausgeht. Auch deshalb nahmen unter anderem Feuerwehrleute und THW-Katastrophenschützer teil. Insgesamt umfasste die Ausbildung über 80 Unterrichtseinheiten. Die Inhalte reichten von der Vermittlung notfallmedizinischer Basiskompetenzen bis hin zu besonderen Einsatzsituationen wie MANV (Massenanfall an Verletzten). Die Teilnehmenden lernen nicht nur lebensrettende Maßnahmen kennen, sondern auch den sicheren Umgang mit speziellen Sanitätsgeräten wie dem Automatisierten Externen Defibrillator (AED) und Larynxtuben. Sie bekommen zudem praxisnahes Training für Notfallsituationen und Teamarbeit vermittelt. Mit den Mitteln der Realistischen Unfalldarstellung (RUD) machten die Ausbildenden mehrere Mimen so zurecht, wie es die Fallbeispiele vorsahen: Kunstblut und Schminke etwa verwandelten einen Darsteller in eine realistisch anmutende „verletzte Person“.