Erfolgreiche Rettungshundeteams aus Landshut bei anspruchsvoller Flächenprüfung
Johanniter-Rettungshundestaffel Landshut überzeugt unter schwierigen Bedingungen bei Prüfung Leipheim
Landshut ■ Bei einer anspruchsvollen Prüfung in der Sparte Flächensuche in Leipheim traten insgesamt 17 Rettungshundeteams an. Lediglich sechs Teams konnten die Prüfung erfolgreich absolvieren. Zu den erfolgreichen Teilnehmenden gehörten auch zwei Teams der Johanniter-Rettungshundestaffel Landshut.
Birgit Wurzacher und Thomas Tournier meisterten gemeinsam mit ihren Hunden Yuma und Levi die herausfordernden Aufgaben und stellten dabei ihr Können unter Beweis. Ziel der Prüfung war es, innerhalb von 20 Minuten zwei vermisste Personen in einem rund 30.000 Quadratmeter großen Waldgebiet aufzuspüren und anschließend Erste Hilfe zu leisten.
Thomas Tournier trat mit seinem Magyar-Vizsla-Rüden Levi an, Birgit Wurzacher mit Labradorrüde Yuma. Beide Hunde sind bereits seit dem Welpenalter Teil der Rettungshundestaffel in Landshut. Levi bestand seine erste Prüfung vor zwei Jahren, nun stand die Wiederholungsprüfung an. Für Yuma war es bereits die zweite erfolgreiche Wiederholungsprüfung.
Damit Rettungshundeteams einsatzfähig bleiben, müssen sie ihre Leistungsfähigkeit regelmäßig unter Beweis stellen. Deshalb werden Hunde und Hundeführer alle zwei Jahre erneut geprüft. So wird sichergestellt, dass Mensch und Tier jederzeit optimal auf Einsätze vorbereitet sind.
Eine solche Prüfung bedeutet für alle Beteiligten jedoch auch eine große Belastung. Die Anspannung sei enorm, berichten die Hundeführer. Umso größer sei die Freude nach dem erfolgreichen Abschluss: „Dieses Erfolgserlebnis schweißt uns als Team noch enger zusammen“, erklärt Birgit Wurzacher.
Die Flächensuche zählt zu den häufigsten Einsatzgebieten von Rettungshunden. Gerade in unwegsamem und unübersichtlichem Gelände sind die Tiere dem Menschen deutlich überlegen: Sie arbeiten schneller und effizienter, suchen selbstständig große Areale ab und entfernen sich dabei teilweise über weite Distanzen von ihren Hundeführern. Dank ihrer feinen Nase sind gut ausgebildete Hunde in der Lage, menschliche Witterung eigenständig aufzunehmen und gezielt zu verfolgen.
Wer sich selbst mit Hund in der Johanniter-Rettungshundestaffel Landshut engagieren möchte, kann sich bei Birgit Wurzacher unter birgit.wurzacher(at)johanniter.de oder 0157 77285838 melden.
Die Johanniter in Ostbayern
Der Regionalverband Ostbayern ist Teil der Johanniter-Unfall-Hilfe. Mit rund 2000 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an mehreren Standorten und Einrichtungen bieten die Johanniter zahlreiche soziale Dienstleistungen für die Menschen in der Region. Mit Kinder- und Jugendbetreuung, Hausnotruf, ambulanter Pflege, Menüservice, Ausbildung in Erster Hilfe, Patienten-Fahrdienst, Rettungsdienst, Tagespflege und vielen weiteren Angeboten sind die Johanniter in Ostbayern für die Menschen da. Dazu betreiben die Johanniter das Inklusionshotel INCLUDiO in Regensburg und sind mit dem Johannes-Hospiz in Pentling und dem Bruder-Gerhard-Hospiz in Schwandorf auch in der Hospizarbeit tätig. Insgesamt 600 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer engagieren sich in den sechs Johanniter-Ortsverbänden in Großköllnbach, Kelheim, Landshut, Regensburg, Schwandorf und Schwarzenfeld im Rettungsdienst, im Sanitätsdienst, in der Krisenintervention, in den Rettungshundestaffeln, bei den Hunden im Therapieeinsatz, in der Johanniter-Jugend und vielen weiteren Einsatzgebieten für die Menschen.