25.09.2026 | Regionalverband Oberbayern

Gemeinsam die Zukunft gestalten

Ein gutes Zusammenleben erfordert Offenheit von Jung und Alt. Das betonen die Johanniter zum Tag der älteren Menschen am 1. Oktober.

Ende 2025 waren rund 18,9 Millionen Menschen in Deutschland 65 Jahre alt oder älter. Das sind mehr als 22 Prozent der deutschen Gesamtbevölkerung, Tendenz steigend. Fröhlich sind die Themen selten, wenn vom Altwerden die Rede ist. Häufig geht es um Dinge wie Überalterung, Rentenkrise, steigende Pflegekosten. 

„Eigentlich schade. Wenn wir nur über die Herausforderungen reden, gehen die positiven Aspekte völlig unter“, sagt Daniela Hehl, Sachgebietsleiterin Pflege und Seniorenangebote bei den Johannitern im Regionalverband Oberbayern. „Es ist eine echte Errungenschaft, dass so viele Menschen wie nie zuvor ein hohes Alter erreichen. Es ist nicht nur von Defiziten geprägt, sondern wir können uns bis zum Lebensende entwickeln, was auf eine hohe Lebensqualität auch im Alter einzahlt.“

Zum Internationalen Tag der älteren Menschen am 1. Oktober ermutigen die Johanniter dazu, die vielfältigen Aspekte des Alterns offener zu betrachten. Verständlicherweise spielt die faire Verteilung von Ressourcen angesichts der altersbedingten Veränderungen unserer Gesellschaft eine Hauptrolle. 

Aber darauf dürfe sich die Diskussion nicht beschränken, meinen die Johanniter. Es geht weniger um die Frage von Generationen. Vielmehr geht es darum, wie wir die Zukunft im Sinne eines menschlichen Miteinanders gemeinsam gestalten. Jede Altersgruppe kann ihren Beitrag dazu leisten. „Gerade für ältere Menschen ist es eine wichtige Ressource, um gut und erfolgreich zu altern“, erklärt Daniela Hehl.

Miteinander reden weitet den Horizont
Begegnungen ermöglichen es, miteinander ins Gespräch zu kommen und einander besser zu verstehen. Besonders hilfreich, sind oft gemeinsame Aktionen, bei denen Menschen verschiedenen Alters zusammenkommen. Ob im Verein, in lokalen Initiativen oder in sozialen Einrichtungen: Zum Engagement gesellt sich dann oft die Freude am Zusammensein. 

„Wie wohltuend Begegnungen außerhalb der eigenen Altersgruppe sind, erleben wir unter anderem in unserer Johanniter-Tagespflege in Bad Wörishofen“, erzählt Daniela Hehl. Dort wird jede Möglichkeit genutzt, um mit Kindern und Jugendlichen aus der Umgebung in Kontakt zu kommen. „Beide Seiten genießen die gemeinsame Zeit und es zeigt uns, dass es nicht wichtig ist, wie alt man ist, sondern was nach diesen Begegnungen bleibt: gegenseitige Wertschätzung“.

Weitere Informationen über den Bereich Pflege und Seniorenangebote der Johanniter Oberbayern erhalten Sie hier:

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Bildunterschriften: Daniela Hehl, Sachgebietsleitung Pflege und Seniorenangebote bei den Johannitern im Regionalverband Oberbayern, vor der Regionalgeschäftsstelle in Puchheim.
Bildnachweis: Michael Raab