11.03.2026 | Dienststelle Ortsverband Oldenburg

Johanniter testen Notstrom-Einspeisung

Regionalgeschäftsstelle soll autark arbeiten können

Ehrenamtliche Katastrophenschützer der Betreuungsgruppe des Ortsverbandes Oldenburg stellten mit ihrem Notstromaggregat die Stromversorgung der Regionalgeschäftsstelle der Johanniter wieder her.

Die Johanniter-Unfall-Hilfe als eine der größten deutschen Hilfsorganisationen gehört zur Kritischen Infrastruktur (KRITIS) in Deutschland und müssen auch im Katastrophenfall weiterarbeiten können. Zu diesem Zweck hat der Regionalverband Weser-Ems Räume in der Regionalgeschäftsstelle in Oldenburg so eingerichtet, dass sie im Katastrophenfall autark arbeiten können. Jetzt haben die Johanniter einen Test durchgeführt, um die Technik zu prüfen. Dafür wurde der Strom abgeschaltet. Die Betreuungsgruppe des Ortsverbandes Oldenburg hat ihr dieselgetriebenes Notstromaggregat 45 kVA an die externe Stromeinspeisung angeschlossen und die Stromversorgung so in kürzester Zeit wieder herstellen können. „In der Sache war der Test erfolgreich“, berichtet Andreas Rempe vom Gebäudemanagement. Leider mit einer Einschränkung: durch die Stromabschaltung hat sich auch der Internetrouter abgeschaltet, der eigentlich an einem anderen Stromkreis hängen sollte. „Leider waren unsere Kolleginnen und Kollegen plötzlich offline“, sagt Rempe. Die Rechner liefen auf Notstrom, hatten aber keine Verbindung mehr. Immerhin: durch den Test wurde diese Schwachstelle erkannt und wird nun beseitigt. Damit die Johanniter auch im Katastrophenfall reibungslos arbeiten können.