Mit der Hand verstehen
Gebärdensprache stärkt Kinder in der Johanniter-Kinderkrippe „Schatzkiste“
In der Johanniter-Kinderkrippe „Schatzkiste“ dienen Gebärden als tägliche Schlüssel zur Verständigung. Nicht nur Wörter, auch jede Gebärde wird als Schatz betrachtet: Sie eröffnet Kindern, die noch nicht sprechen können, eine Möglichkeit, Bedürfnisse wie Essen, Trinken oder Schlafen klar auszudrücken.
„Gebärden für Morgenkreis, Wickeln, Ausziehen sowie höfliche Zeichen wie „Bitte“ und „Danke“ sind in unseren Alltag fest integriert“, verrät Corinna Heinrich, Hausleiterin der Johanniter-Krippe. „Diese nonverbale Unterstützung stärkt die Selbstwirksamkeit der Kinder und reduziert Frustration, weil Gehörtes unmittelbar mit sichtbarer Handlung verbunden wird.“
Durch die frühe Einführung gefestigter Gebärden entsteht Vertrauen zwischen den Kindern und dem Krippen-Team, gleichzeitig vermittelt es Sicherheit. „Die Lücke zwischen Bedürfnis und Ausdruck wird kleiner“, so Heinrich weiter.
Künftig werden weitere Gebärden hinzukommen, zum Beispiel zu bestimmten Themen, die die Kinderkrippe das ganze Jahr über begleiten.
Zum 01.10.2026 wurde die Johanniter-Kinderkrippe „Schatzkiste“ zum Haus für Kinder. Mit der Erweiterung um zehn Hortplätze schaffen die Johanniter ein zusätzliches Betreuungsangebot für Schulkinder. Aktuell sind noch freie Hortplätze verfügbar. Interessierte Familien können sich ab sofort wegen eines freien Hortplatzes direkt in der Einrichtung melden oder am 17.10.2026 beim Tag der offenen Türe die Räumlichkeiten besichtigen. Die „Schatzkiste“ ist unter der Rufnummer 0911 37310668 oder per Mail an schatzkiste.fuerth(at)johanniter.de erreichbar.
Bildquelle: Corinna Heinrich
Bilduntertitel: Spielerisch lernen die Kinder einfache Gebärden im Kita-Alltag.