Neue Kunstausstellung „Angekommen in Kiel“
Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr setzen die Johanniter sowie die Künstlerinnen und Künstler aus der Landesunterkunft Kiel die eindrucksvolle Kunstausstellung zu den Lebenswelten von Geflüchteten fort.
„Angekommen in Kiel“ heißt die diesjährige Kunstaustellung, die mit der Ausstellung „Gestrandet in Kiel“ im vergangenen Jahr begann. Sie zeigt Kunstwerke und Fotografien von Geflüchteten, die in der Landesunterkunft Kiel leben oder arbeiten und richtet den Blick auf das neue Leben in einer fremden Stadt.
Für die Künstlerinnen und Künstler standen im vergangenen Jahr in ihren Werken die ersten Eindrücke und die oft belastenden Erfahrungen der Flucht im Mittelpunkt. Nun richten sie ihren Blick auf das Ankommen - auf den Alltag, der entsteht, wenn erste Schritte in ein neues Leben gewagt werden und die Menschen in der neuen Stadt angekommen sind.
Die Ausstellung ist zu sehen:
vom 16.–29. März 2026, 10–18 Uhr (außer Sonntag),
im Pop-Up Pavillon, Alter Markt 17, Kiel.
Der Eintritt ist frei.
Begleitet wird die Kunstausstellung von Workshops in Kooperation mit der Hebbelschule und weiteren Veranstaltungsformaten. Auch einige der Künstlerinnen und Künstler sind vor Ort und treten gerne in Dialog mit interessierten Menschen.
Informationen zu den begleitenden Veranstaltungen: Download des Programms als PDF
Die diesjährige Ausstellung findet zeitgleich mit der Internationalen Woche gegen Rassismus statt, und viele der Exponate und Workshops werden sich mit diesem Thema befassen. „Rassistische und ausgrenzende Positionen stehen im Widerspruch zu unserem Leitbild und unserem christlichen Weltbild. Für uns Johanniter ist es oberstes Gebot, die unantastbare Würde eines jeden Einzelnen zu wahren, unabhängig von seiner Herkunft,“ sagt Alexander Knoop, Mitglied im Regionalvorstand Schleswig-Holstein Nord/West der Johanniter-Unfall-Hilfe.
Offiziell eröffnet wird die Ausstellung am 17. März mit geladenen Gästen, unter anderem Vertreter und Vertreterinnen aus dem Integrationsministerium, der Stadt Kiel, dem Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein und dem Landesamt für Zuwanderung und Flüchtlinge Schleswig-Holstein.