„Nicht zuerst an uns denken, sondern an die anderen“
Johanniterorden schließt Klausur mit Gottesdienst in der Dreifaltigkeitskirche Speyer ab
Mit einem Gottesdienst in der Speyerer Dreifaltigkeitskirche hat die Genossenschaft Rheinland-Pfalz-Saar des Johanniterordens am vergangenen Sonntag ihre dreitägige Klausur beendet. Auch die Johanniter-Unfall-Hilfe, Regionalverband Bergstraße-Pfalz, war mit zwei Ehrenamtlichen vertreten.
Im Mittelpunkt stand ein Gedanke, der das Selbstverständnis der Johanniter seit jeher prägt: nicht zuerst an sich selbst zu denken, sondern an die anderen. Der Dienst am Nächsten, besonders an Menschen in Not, ist der Kern des christlichen Auftrags, den der Orden und seine Werke bis heute verfolgen.
Eine besondere Verbindung brachte der Gastgeber mit: Ralph Gölzer, Pfarrer der Dreifaltigkeitskirche, engagiert sich selbst ehrenamtlich in der Johanniter-Unfall-Hilfe. Orden, Kirche und Ehrenamt kamen an diesem Sonntag so ganz selbstverständlich zusammen.
„Für unsere Ehrenamtlichen ist das kein abstraktes Leitbild, sondern gelebter Alltag“, sagt Noah Sawallisch, Ehrenamtskoordinator im Regionalverband Bergstraße-Pfalz. „Wer sich bei uns engagiert, stellt die eigenen Bedürfnisse zurück, wenn andere Hilfe brauchen. Es tut gut, diesen gemeinsamen Ursprung im Gottesdienst so spürbar zu erleben.“
Die Johanniter-Unfall-Hilfe ist ein Werk des evangelischen Johanniterordens. Im Regionalverband Bergstraße-Pfalz engagieren sich zahlreiche Ehrenamtliche in Bereichen wie Sanitätsdienst, Bevölkerungsschutz und Jugendarbeit.