25.04.2026 | Dienststelle Ortsverband Landesbergen

Premiere: Vier Kita-Teams vernetzen sich

Teamstärkung zugunsten der Kinder: So vernetzen sich die pädagogischen Fachkräfte der Kitas im Johanniter-Ortsverband Landesbergen – und bereiten sich auch auf den Bezug von zwei Neubauten in der Samtgemeinde Steimbke vor.

Premiere für die Johanniter-Kitas im Ortsverband Landesbergen: Zum ersten Mal trafen sich jüngst die Teams aller vier Kindertagesstätten. Es war eine kleine Pause vom Kita-Alltag, um Raum für ein Kennenlernen zu schaffen. Und vor allem dafür: „Unsere Mitarbeitenden sowie die Kitas mit all ihren Stärken und Besonderheiten rücken jetzt noch enger zusammen“, betont Antje Bargemann, Fachbereichsleiterin Kitas im Ortsverband. Es geht um mehr Gemeinschaft und einen noch besseren Austausch unter den Einrichtungen.

Rund 40 Johanniter nahmen am Teamtag teil. Der Dienststellenleiter Markus Sudmann und die Ortsbeauftragte Michaela Klausen machten mit, aber auch Mitarbeitende aus Verwaltung und der Erste-Hilfe-Ausbildung. Immerhin besuchen die Erste-Hilfe-Trainer des Ortsverbands auch die Kindertagesstätten; sie schulen die Mitarbeitenden und bieten auch den Mädchen und Jungen kindgerechte „Ersthelfer von morgen“-Kurse an. Bei Besuchen in einer Neustädter Sektkellerei und einem Linsburger Gasthaus sowie bei Teamaktivitäten – die Kita in Leeseringen gewann drei Sitzsäcke für ihre Einrichtung – fanden die Johanniter viele Gelegenheiten für den Austausch. Das will der Ortsverband weiter ausbauen. Es gibt viel Potenzial in den Einrichtungen: Die Kita in Linsburg etwa trägt das niedersächsische Label „Bewegter Kindergarten“ und ist auf sportpädagogische Angebote sowie Themen wie Mobilität und gesunde Ernährung spezialisiert. Die Kinderkrippe in Husum arbeitet mit dem pädagogischen Konzept Babysignal. Dabei erleichtern einfache Gebärden (Signale) die Kommunikation mit Babys und Kleinkindern. Die Kita Kinder(t)räume wiederum hat Nala; ein Labradormädchen. „Sie ist unser Kita-Begleithund“, schwärmt Antje Bargemann. All dieses Wissen soll auch Kita-übergreifend Kindern zugutekommen. Der Ausbau des Kita-Bereichs im Ortsverband Landesbergen macht vieles möglich.


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Im vorigen Sommer übernahmen die Johanniter mit den Kitas „Meilenstein“ und „Entdeckerkiste“ zwei Einrichtungen der Samtgemeinde Steimbke. Inzwischen ist das Baugeschehen an beiden Standorten für jeweils einen Neubau voll in Fahrt. Auch die pädagogischen Teams der beiden Kitas seien inzwischen sehr gut in der Welt der Johanniter angekommen, sagt Fachbereichsleiterin Antje Bargemann. Der Zeitpunkt war perfekt, damit sich die Mitarbeitenden der beiden Steimbker Kitas sowie der Johanniter-Krippe „Haus der kleinen Füße“ in Husum und der Johanniter-Kita Kinder(t)räume in Estorf-Leeseringen persönlich vernetzen. Die „Entdeckerkiste“ bereitet sich auf einen baldigen Umzug vom Bestandsgebäude im Stöckser Ortsteil Wenden zu ihrem künftigen Standort an der Neuen Straße vor. Noch laufen die Bauarbeiten; wenn auch im Zeitplan etwas zurückgeworfen durch die ungewöhnlich lange Schneeperiode im Winter. Zu Beginn des neuen Kita-Jahres; also im kommenden Spätsommer, soll der Umzug starten. Der Innenausbau ist in vollem Gange; sogar die Photovoltaikanlage ist schon auf dem Dach.

Die Kita „Meilenstein“ in Linsburg bekommt gleich neben ihrem Bestandsgebäude einen Neubau. Das Erdgeschoss steht; die vorbereitenden Arbeiten für das Obergeschoss laufen. Auch dort soll der Bezug der Kinder möglichst früh im neuen Kita-Jahr 2026/2027 erfolgen. Die gute Nachricht für beide Kitas in der Samtgemeinde Steimbke: Die bestehenden Kindergartengruppen können dank der größeren Flächen zu ihrer erlaubten Maximalgroße anwachsen. Linsburg wächst von 30 auf 40 Plätze an; eine zusätzliche Gruppe soll im Altbau entstehen. Dieser wird noch frisch modernisiert. In Stöckse finden dann 50 statt 27 Kinder einen Platz. Das Personal dafür ist schon vollständig da. „Derzeit suchen wir nur Interessierte für unsere Freiwilligendienst-Stelle in Estorf-Leeseringen“, freut sich Antje Bargemann.

Und der Ausbau geht noch weiter: Aktuell wartet Dienststellenleiter Markus Sudmann auf die Baugenehmigung für zwei weitere Einrichtungen an der Kreuzung Kräher Weg / Sorenkamp in Nienburg. „Wir wollen möglichst schnell anfangen zu bauen“, sagt er. Geplant sind zwei Kitas deshalb, weil insgesamt acht Gruppen in der Stadt geplant sind; eine einzelne Kindertagesstätte darf aber nur aus maximal sieben Gruppen bestehen. Platz für bis zu 160 Kinder soll im Laufe des Jahres 2027 geschaffen werden.