02.10.2026 | Johanniter-Krankenhaus Stendal

Roya Augenzentrum kooperiert mit dem Johanniter-Krankenhaus

Ambulante Augenoperationen künftig im Ambulanten Operationszentrum (AOZ) der Krankenhauses

Umgeben von ihrem Team: Haytham Saleh (vorn links), FEBO, Facharzt für Augenheilkunde, Schwerpunkt Katarakt- und Refraktivchirurgie und Mohamed Nasr, FEBO Facharzt für Augenheilkunde, Kataraktchirurg und Glaukomspezialist. Ganz rechts: OP-Koordinator Carsten Zörner. Foto: Claudia Klupsch

Patientinnen und Patienten des Roya Augenzentrums können künftig ambulante Augenoperationen direkt in Stendal durchführen lassen. Dafür kooperiert das Augenzentrum mit dem Ambulanten Operationszentrum (AOZ) des Johanniter-Krankenhauses. Die beiden Fachärzte für Augenheilkunde Haytham Saleh und Mohamed Nasr nutzen die vorhandene OP-Infrastruktur. 

 „Wir möchten unseren Patientinnen und Patienten eine möglichst unkomplizierte Versorgung mit kurzen Wegen anbieten“, so Saleh und Nasr. Die Kooperation ermögliche einen klar strukturierten Behandlungsablauf: Voruntersuchung, Beratung und Nachkontrolle erfolgen weiterhin im Roya Augenzentrum. Die Operation selbst findet im AOZ des Krankenhauses statt.

 „Wir freuen uns sehr über diese Zusammenarbeit und darüber, unseren Patientinnen und Patienten künftig ambulante Operationen unter Nutzung der vorhandenen Infrastruktur der Johanniter anbieten zu können.”, sagen Haytham Saleh und Mohamed Nasr. Beide Ärzte betonen:„Die Zusammenarbeit war von Anfang an ausgesprochen gut und unkompliziert. Wir haben hier sehr schnell die Unterstützung bekommen, die wir für einen erfolgreichen Start benötigen.“ Den Kontakt zwischen den Beteiligten hatte Dr Jörg Böhme, Vorstandsvorsitzender der KV Sachsen-Anhalt hergestellt, wofür sich die Ärzte des Roya Augenzentrums ausdrücklich bedanken. Sie loben lösungsorientierte Zusammenarbeit mit Krankenhausgeschäftsführer Jens Domke, Klinikmanager Karl Poersch und OP-Koordinator Carsten Zörner.

 Bei den Eingriffen arbeiten die Ärzte des Roya Augenzentrums mit ihrem eigenen medizinischen Personal. Zum überwiegenden Teil kommen Einmalinstrumente zum Einsatz. Die wenigen wiederverwendbaren Instrumente werden in der Zentralen Sterilgutversorgungsabteilung (ZSVA) des Krankenhauses aufbereitet.

 Laut Saleh und Nasr umfasst das operative Angebot mehrere Bereiche der ambulanten Augenheilkunde. Intravitreale Medikamenteneingaben (IVOM) gehören ebenso dazu wie (ab kommendem Jahr) Operationen des Grauen Stars (Katarakt) und Lidchirurgie. “Die Kooperation ermöglicht uns, das ambulantes augenchirurgisches Angebot in Stendal weiter auszubauen”, kündigen sie an.

 Das Roya Augenzentrum ist in der Stendaler Bahnhofstraße 24–26 zu finden. Termine werden unter Telefon und WhatsApp unter 03931 49 26 211 sowie über info(at)az-stendal.de vergeben. Eine Überweisung ist erwünscht, aber nicht zwingend erforderlich.