Sommertour der SPD kommt bei Aktiven Senioren in Siegburg vorbei
Sebastian Hartmann (MdB) fragte bei der Initiative nach wie es im Ehrenamt läuft.
Gestern besuchte Sebastian Hartmann, Mitglied des Bundestages (MdB), die Aktiven Senioren in Siegburg. Im Rahmen seiner „Sommertour“ durch die Region will er Erfahrungen und Hinweise zum Ehrenamt mit nach Berlin nehmen.
Verabredet war er mit Regionalvorständin Verena Dienst, der Leiterin der Initiative Eike Hundhausen und den Aktiven Senioren Ulla Fischer und Peter Bischoff. Das Team stellte seine vielfältige ehrenamtliche Arbeit vor. Die Aktiven Senioren unterstützen ältere Menschen dabei, möglichst lange selbstständig und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Das Angebot ist vielfältig: Es reicht von Besuchsdiensten und telefonischer Begleitung über einen Fahrdienst und einen Handwerks-Service bis hin zu den Rikscha-Touren. Auch die sogenannten „Special Agents“, die bei besonderen Aufgaben in Haus und Heim unterstützen, gehören zum Angebot. Wie wichtig dabei persönliche Begegnungen und ein offenes Ohr sind, machte Ulla Fischer deutlich. Sie berichtete von ihren regelmäßigen Telefonaten und den oftmals langen Gesprächen, bei denen vor allem eines zählt: zuzuhören. Peter Bischoff gab Einblicke in seine Arbeit bei den Rikscha-Touren und erzählte von den vielen persönlichen Begegnungen mit Seniorinnen und Senioren.
„Angebote wie Ihr Fahrdienst oder der Handwerks-Service sind sehr wichtig in einer ländlich geprägten Region, wo viele Dienstleistungen nicht so einfach zugänglich sind“, sagte Sebastian Hartmann im Rahmen des Besuchs. Gemeinsam mit seinem SPD-Team, zu dem Simon Skibitzki, Michael Korsmeier und Nils Beuthert gehörten, zeigte er sich beeindruckt von der Bandbreite der Unterstützung.
Verena Dienst berichtete vom vielfältigen Ehrenamt in ihrem Regionalverband. Neben dem sozialen Ehrenamt werde das Ehrenamt im Katastrophenschutz immer wichtiger für unsere Gesellschaft. Das zeigten zum Beispiel die Einsätze der Johanniter bei der Hochwasserkatastrophe, mit dem Waldbrandmodul in Spanien oder am letzten Wochenende bei den Bränden in der Eifel. Für die Aufrechterhaltung solchen Engagements sei aber neben anderen Faktoren eine ausreichende Finanzierung unerlässlich.
Damit dieses Engagement auch langfristig erhalten bleibt, braucht es gute Rahmenbedingungen. Dazu gehören aus Sicht der Johanniter neben einer verlässlichen Finanzierung auch weniger bürokratische Hürden. Sebastian Hartmann griff diesen Punkt auf und betonte: „Letztlich ist vor allem der Abbau von Bürokratie wichtig für das Ehrenamt. Es braucht gute Rahmenbedingungen, das ist bei mir angekommen.“
Für die Johanniter war der Besuch eine gute Gelegenheit, die Arbeit der Aktiven Senioren und die Bedeutung des Ehrenamts unmittelbar vorzustellen. Die Initiative zeigt, wie ehrenamtliches Engagement dazu beitragen kann, älteren Menschen Unterstützung, Begegnung und Gemeinschaft zu bieten und damit der Einsamkeit entgegenzuwirken.
Ein herzlicher Dank gilt Sebastian Hartmann und seinem Team für den Besuch und den offenen Austausch über die Chancen und Herausforderungen des Ehrenamts.