18.03.2026 | Dienststelle Ortsverband Oldenburg

Spenden sichern „Singen im Innenhof“ für 2026

Projekt der Johanniter für Menschen mit und ohne Demenz geht dank Alzheimer Gesellschaft und Interessengemeinschaft „Die Kreyenbrücker" weiter

Von links: Musiker Axel Kassner, Kathrin Kroppach (1. Vorsitzende der Alzheimer Gesellschaft Oldenburg e. V.), Vaninna Kuck Siebler (1. Vorsitzende Interessengemeinschaft „Die Kreyenbrücker e. V.“) und Angela Exner-Wallmeier, Fachbereichsleitung Soziale Dienste im Ortsverband Oldenburg. Bild: Ann-Kathrin Stapf/Johanniter

Axel Kassner überprüft die Technik, sein Keyboard ist längst aufgebaut, nun geht es an die Bestuhlung. Schwungvoll und zielstrebig bewegt sich der Musiker durch die Räume für Gemeinwesenarbeit im Oldenburger Stadtteil Kreyenbrück im Postweg 1. Alle, die sich an diesem Dienstagnachmittag eingefunden haben, kennen ihn und er sie. Nachdem der Raum zu seiner Zufriedenheit hergerichtet ist, setzt er sich in die Cafeteria zu den vielen verschiedenen Menschen. Ältere Menschen, Menschen mit Handicap oder einer Erkrankung, Menschen, die alleine wohnen, Menschen die eine andere Muttersprache haben. Sie alle freuen sich drauf, an diesem Dienstagnachmittag ab 15.30 Uhr mit Axel Kassner, der ehrenamtlich das Projekt „Singen im Innenhof“ der Johanniter für Menschen mit und ohne Demenz leitet, zu singen. Doch für einen Kaffee und einen Schnack reicht die Zeit noch – und für die symbolische Übergabe von Spenden, die das Projekt für 2026 sichern. 

Die Alzheimer Gesellschaft Oldenburg unterstützt das Projekt der Johanniter-Unfall-Hilfe mit 1800 Euro und die Interessengemeinschaft „Die Kreyenbrücker e. V.“ mit 1550 Euro. Kathrin Kroppach, 1. Vorsitzende der Alzheimer Gesellschaft Oldenburg e. V.

sagt dazu: „Der Chor verbindet junge und alte Menschen, Erkrankte und nicht Erkrankte. Niemand wird ausgeschlossen und Isolation wird vorgebeugt.“ Die Alzheimer Gesellschaft hat das Projekt schon einmal unterstützt. In diesem Jahr spendete sie nicht nur selbst, sondern konnte den Kontakt zu einer weiteren Spenderin herstellen: der Interessengemeinschaft in Kreyenbrück. Die ließ sich nicht lange bitten. 1. Vorsitzende Vaninna Kuck Siebler erklärt: „Es ist doch toll, wenn man so ein Projekt unterstützen kann.“ Angela Exner-Wallmeier, Fachbereichsleitung Soziale Dienste im Ortsverband Oldenburg ist dankbar für die Unterstützung und erinnert daran, dass weitere Spenden für die Aufrechterhaltung des Projekts immer willkommen sind. Für 2026 ist der Fortbestand aber erst einmal gesichert. „Ich bin so glücklich, dass es weitergeht“, fasst es Exner-Wallmeier zusammen.