Traumland-Kinder entdecken die Welt der Blaulicht-Organisationen
Die Kinder der Johanniter-Kita Traumland haben den Ortsverband Bergedorf besucht und dabei spannende Einblicke in Erste Hilfe und den Rettungsdienst erhalten
Wie sieht ein Krankenwagen von innen aus? Und wie setzt man einen Notruf ab? Diesen und vielen weiteren Fragen gingen die Kinder der Johanniter-Kita Traumland aus Schwarzenbek bei ihrem Besuch der Ortsgruppe Bergedorf auf den Grund. Dabei erfuhren sie auf spielerische Weise Wissenswertes rund um Erste Hilfe, Rettungsdienst und ehrenamtliches Engagement. Mit großer Begeisterung wurden Pflaster geklebt, Einsatzfahrzeuge bestaunt und ein Krankentransportwagen von innen erkundet.
Der Besuch markierte den Auftakt eines umfassenden Blaulichtprojekts der Kita. „Wir möchten den Kindern zeigen, welche Aufgaben Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr haben. Dabei geht es nicht nur um spannende Eindrücke – wir vermitteln altersgerecht und praxisnah, wie man sich in Notfällen richtig verhält“, erklärt Yvonne Pegel, stellvertretende Leiterin der Kita Traumland.
Im Rahmen des Projekts bastelte das pädagogische Team gemeinsam mit den Kindern Bechertelefone. Diese wurden genutzt, um den Notruf sowie die sogenannten W-Fragen zu üben. Die Notrufnummer lernen die Kinder mit einer einfachen Eselsbrücke: „Wir haben einen Mund, eine Nase und zwei Augen.“ Die stabile Seitenlage wurde ebenfalls geübt – das geht sogar bei Erwachsenen. „Das ist lebenswichtiges Wissen, das möglichst früh vermittelt werden sollte. Als Kita der Johanniter-Unfall-Hilfe hat das für uns einen hohen Stellenwert“, so Pegel.
Polizei und Feuerwache stehen auch auf dem Programm
Neben dem Lernen kam auch der Spaß nicht zu kurz: Die Mitarbeitenden der Ortsgruppe zeigten den Kindern, wie aus einem einfachen Fingerpflaster ein kleiner Hai wird. Im Krankentransportwagen testeten sie persönlich die Funktionsweise der Patiententrage und durften „hoch und runter“ fahren. Auch die ehrenamtliche Motorradstaffel beeindruckte mit Blaulicht an ihren Motorrädern.
Das Projekt wird in den kommenden Wochen fortgesetzt. Für die Krippenkinder ist ein Besuch eines Polizeiwagens in der Kita geplant, während die älteren Kinder eine Polizeiwache erkunden werden. Auch die Feuerwehr wird die Kita besuchen und ein spielerisches Angebot rund um den Löschschlauch mitbringen. „Die Kinder sind schon jetzt Feuer und Flamme“, berichtet Pegel.
Zum Abschluss des Projekts erhalten alle Kinder eine Urkunde. Zudem ist eine große Blaulicht-Abschlussparty geplant.