Über den Wolken: Freiwilligendienstleistende blicken hinter die Kulissen der Luftrettung
Wie arbeitet ein Rettungshubschrauber-Team, wenn jede Minute zählt? Freiwilligendienstleistende der Johanniter Hamburg besuchten die Luftrettungsstation „Christoph Hansa“ in Hamburg und erhielten spannende Einblicke in Technik, Medizin und Teamarbeit
Freiwilligendienstleistende entdecken die Arbeit von „Christoph Hansa“
Wie entsteht aus Technik, Medizin und Teamarbeit ein funktionierender Rettungseinsatz aus der Luft? Dieser Frage gingen Freiwilligendienstleistende der Johanniter bei einem Besuch der Luftrettungsstation „Christoph Hansa“ am BG Klinikum Hamburg nach.
Während einer Führung durch die Station stellte die Crew ihren Arbeitsalltag vor und gab Einblicke in die Abläufe der Luftrettung. Die Teilnehmenden konnten den Rettungshubschrauber H145 besichtigen und erfuhren, wie Einsätze vorbereitet werden, welche medizinische Ausstattung an Bord zur Verfügung steht und welche Anforderungen Primäreinsätze und Intensivtransporte an das Team stellen.
Besonders beeindruckte die Vorführung der Rettungswinde. Sie erweitert seit 2022 das Einsatzspektrum von „Christoph Hansa“ und ermöglicht Rettungseinsätze an Orten, an denen eine Landung nicht möglich oder zu zeitaufwendig wäre – beispielsweise auf Schiffen, an Gewässern oder in schwer zugänglichem Gelände.
Pilotinnen und Piloten, Notärztinnen und Notärzte sowie das rettungsfachliche Personal berichteten von ihrem Berufsalltag und beantworteten zahlreiche Fragen. Dabei wurde deutlich, wie eng die verschiedenen Berufsgruppen zusammenarbeiten und wie wichtig abgestimmte Abläufe sowie eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Luft- und Bodenrettung sind.
„Christoph Hansa“ ist am BG Klinikum Hamburg stationiert und wurde 1990 als erster Intensivtransporthubschrauber Deutschlands in Dienst gestellt. Heute wird der Hubschrauber über die Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg alarmiert und kommt bei Primäreinsätzen sowie weiteren luftgebundenen Rettungseinsätzen zum Einsatz.
Für die Freiwilligendienstleistenden bot der Besuch die Möglichkeit, die Luftrettung aus einer neuen Perspektive kennenzulernen und mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, die täglich Verantwortung für schnelle medizinische Hilfe aus der Luft übernehmen.
Die Johanniter bedanken sich herzlich bei der Crew von „Christoph Hansa“ für die Zeit, die Offenheit und die spannenden Einblicke in ihre Arbeit.