09.02.2026 | Regionalgeschäftsstelle Südniedersachsen

Unterstützend kommunizieren!

Johanniterinnen aus der Kita, der Pflege und dem Schuldienst schließen erfolgreich ihre Fortbildung Marte Meo ab

Vier Frauen mit einem Zertifikat in der Hand und ein Mann in einem großen Raum. Im Hintergrund eine Präsentation auf einer Leinwand.

Die Johanniter aus Südniedersachsen haben jetzt vier weitere Marte Meo Practitioner in ihren Reihen. Nach ihrer Abschlusspräsentation zur Reflexion des eigenen Lernweges erhielten Anne-Katrin Multhoff, Stephanie Riepel, Zoe Licata und Özge Deviris am 23. Januar ihr Zertifikat. Zehn Monate interne Fortbildung liegen hinter ihnen. 

„Ich freue mich sehr über die erfolgreiche Teilnahme der Kolleginnen. Marte Meo ist eine Methode der Unterstützung von Entwicklungsprozessen durch feinfühlige unterstützende Kommunikation. Dabei werden Alltagssituationen gefilmt und anschließend auf die gelungenen Interaktionsmomente hin analysiert,“ erklärt Jan Vogel, Bereichsleiter Kinder- und Jugendhilfe und Dozent der Fortbildung.

Die Johanniter haben sich dem Thema Marte Meo angenommen, weil diese Methode alltägliche Kommunikation mit Kindern, Schülerinnen und Schülern oder Patientinnen und Patienten unterstützt. Sie regt dadurch die Entwicklung an und stärkt die Beziehung zu den Fachkräften. Besonders im Umgang mit Menschen, die besondere Unterstützung brauchen, hilft Marte Meo.

„Die wichtigste Kompetenz, die für alle Teilnehmenden ein besonderes Learning war, ist das „aufmerksame Warten“. Im Alltag sind wir oft zu schnell und nehmen damit dem gegenüber den Raum, eigene Ideen und Lösungen zu entwickeln.“, fasst Jan Vogel zusammen. 

Zoe und Özge werden nun ihre Qualifikation in der Kita Ostendkinder nutzen. Stephanie wird die Methode im Umgang mit zu Pflegenden anwenden und Anne-Katrin in ihrem hauptamtlichen Beruf als Lehrerin.

„Dieser Kurs war durch die unterschiedlichen Tätigkeitsbereiche der Teilnehmerinnen für alle sehr bereichernd. Das Lernen war von Wertschätzung und großem gegenseitigen Interesse geprägt“, freut sich Jan Vogel.