20.03.2026 | Regionalverband München

Was verloren geht, wenn Menschen ausgegrenzt werden

Ausgrenzung trifft nie nur Einzelne. Sie schwächt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und stellt Menschlichkeit infrage. Zum Internationalen Tag gegen Rassismus am 21. März erinnern die Johanniter daran, wie wichtig Offenheit, Respekt und solidarisches

Offenheit ist keine Naivität

Zum Internationalen Tag gegen Rassismus am 21. März weisen die Johanniter darauf hin, wie sehr Ausgrenzung das Zusammenleben erschwert und die Gesellschaft beschädigt. Menschen mit Wohlwollen zu begegnen, Unterschiede nicht vorschnell als Bedrohung, sondern auch als Chance zu sehen – das ist keine Naivität. Eine offene Haltung schließt Vorsicht und Urteilsfähigkeit nicht aus. Sie bedeutet aber, Menschen nicht von vornherein abzulehnen oder abzustempeln, etwa wegen ihrer Herkunft, ihres Glaubens oder ihres Aussehens.

Zusammenhalt braucht Haltung

Für ein gelingendes Miteinander sind Offenheit und solidarisches Handeln unverzichtbar. Wer anderen Mitgefühl verweigert und ihnen keine faire Chance gibt, nimmt ihnen ein Stück Würde – und beschädigt zugleich die Menschlichkeit einer ganzen Gesellschaft. Gerade in einer vielfältigen Gesellschaft zeigt sich Zusammenhalt nicht in Absichtserklärungen, sondern im konkreten Umgang miteinander: in Respekt, in Akzeptanz und in der Bereitschaft, Menschen unvoreingenommen zu begegnen.

Menschlichkeit darf nicht verhandelbar sein

Die Johanniter setzen sich für ein respektvolles, weltoffenes Miteinander ein. Die Würde jedes einzelnen Menschen zu achten, ist dabei grundlegend. Wo Menschen ausgegrenzt werden, gerät das unter Druck, was jede Gesellschaft zusammenhält. Menschlichkeit ist deshalb Voraussetzung für ein solidarisches Zusammenleben.