13.03.2026 | Dienststelle Ortsverband Holzminden

Zwei Einsätze parallel - Bombenevakuierung und Zimmerbrand!

Am Mittwochabend waren die ehrenamtlichen Johanniter aus Holzminden gleich doppelt gefordert. Sie waren parallel im Einsatz bei einer Evakuierung wegen Weltkriegsmunition in Neuhaus und einem Zimmerbrand in Holzminden.

Mehrere RTWs mit Blaulicht in dunkler Nacht
Es ist Nacht. Mehrere Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr, Polizei und Johannitern.
Mehrere RTWs mit Blaulicht in dunkler Nacht

Am Mittwochabend waren die ehrenamtlichen Johanniter aus Holzminden gleich doppelt gefordert. Bei Bauarbeiten in Neuhaus wurden eine Panzerfaust und Artilleriemunition aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Da die Fundstücke nicht transportiert werden konnten, wurde entschieden sie zu sprengen. 

150 Menschen mussten deshalb evakuiert werden. Die Johanniter waren mit 23 Helfenden im Einsatz um nicht gehfähige Personen zur Notunterkunft, einem nahen gelegenen Gasthaus zu transportieren, die Notunterkunft sanitätsdienstlich abzusichern und einen RTW für die Sprengmeister bereitzustellen. Außerdem stellten sie den Grundschutz im Rettungsdienst für die Ortschaften Neuhaus und Silberborn sicher und koordinierten die rettungsdienstlichen Maßnahmen über ihren Einsatzleitwagen.

Während des laufenden Einsatzes in Neuhaus wurden die Johanniter zu einem Zimmerbrand mit Menschenleben in Gefahr in Holzminden gerufen. „Wir übernahmen die Einsatzleitung für den Rettungsdienst vor Ort. Ein RTW wurde aus dem laufenden Einsatz in Neuhaus abgezogen und zur Brandstelle entsandt“, berichtet Sebastian Multhoff. Es gab zwei Schwerverletzte und eine leicht verletzte Person. Einen der schwerverletzten Personen transportierten die Johanniter ins Krankenhaus. 

Gegen Mitternacht waren beide Einsätze beendet und alle Johanniter wieder wohlbehalten an der Wache und die Einsatzbereitschaft wurde vollständig hergestellt.