Zwischen Leben und Abschied
Einblicke in die Arbeit des Johannes-Hospizes beim Tag der offenen Tür
Pentling ■ Rund 100 Besucherinnen und Besucher folgten am vergangenen Donnerstag der Einladung des Johanniter-Hospizes in Pentling zum Tag der offenen Tür. Eingeladen waren insbesondere die Mitglieder des Freundeskreises Johannes-Hospiz, die die Gelegenheit nutzten, das Haus und die Hospizarbeit näher kennenzulernen.
Hospizleitung Sabine Sudler und Pflegedienstleitung Kristina Fröhler begrüßten die Gäste. In ihrer Ansprache gab Sudler einen persönlichen und zugleich informativen Einblick in den Alltag des Hospizes und erläuterte die besondere Bedeutung der Begleitung schwerstkranker Menschen.
Bei Führungen durch das Haus erhielten die Besucherinnen und Besucher einen direkten Eindruck von den Räumlichkeiten und dem Leben im Hospiz. Anschließend luden vielfältige Workshops dazu ein, verschiedene Ansätze der ganzheitlichen Betreuung kennenzulernen. Auf dem Programm standen Einführungen in die Atemtherapie, Akupressur und Fußreflexzonenmassage sowie Angebote zu Klangschalen und Aromaölen, die auf großes Interesse stießen.
Der Tag der offenen Tür zeigte sich als voller Erfolg und bot Raum für Begegnung, Austausch und persönliche Eindrücke. Das Johannes-Hospiz versteht sich als Ort der Geborgenheit, an dem schwerstkranke Menschen und ihre Angehörigen in einer schwierigen Lebensphase umfassend begleitet und unterstützt werden – mit dem Ziel, Würde, Zuwendung und Lebensqualität bis zuletzt zu ermöglichen.
Die Johanniter in Ostbayern
Der Regionalverband Ostbayern ist Teil der Johanniter-Unfall-Hilfe. Mit rund 2000 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an mehreren Standorten und Einrichtungen bieten die Johanniter zahlreiche soziale Dienstleistungen für die Menschen in der Region. Mit Kinder- und Jugendbetreuung, Hausnotruf, ambulanter Pflege, Menüservice, Ausbildung in Erster Hilfe, Patienten-Fahrdienst, Rettungsdienst, Tagespflege und vielen weiteren Angeboten sind die Johanniter in Ostbayern für die Menschen da. Dazu betreiben die Johanniter das Inklusionshotel INCLUDiO in Regensburg und sind mit dem Johannes-Hospiz in Pentling und dem Bruder-Gerhard-Hospiz in Schwandorf auch in der Hospizarbeit tätig. Insgesamt 600 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer engagieren sich in den sechs Johanniter-Ortsverbänden in Großköllnbach, Kelheim, Landshut, Regensburg, Schwandorf und Schwarzenfeld im Rettungsdienst, im Sanitätsdienst, in der Krisenintervention, in den Rettungshundestaffeln, bei den Hunden im Therapieeinsatz, in der Johanniter-Jugend und vielen weiteren Einsatzgebieten für die Menschen.