Nothilfe Ukraine in Nordrhein-Westfalen

Soforthilfe nah am Menschen

Die Geflüchteten bei der Ankunft in Deutschland bestmöglich zu unterstützen – das ist unser Ziel.
Die Geflüchteten bei der Ankunft in Deutschland bestmöglich zu unterstützen – das ist unser Ziel.

Der Krieg in der Ukraine wütet weiterhin. Immer noch müssen jeden Tag verzweifelte Familien die schwerwiegende Entscheidung treffen, nicht weiter auszuharren, sondern die lebensrettende Flucht in ein fremdes Land anzutreten.

Wenn sie in Deutschland ankommen, sind sie oft verängstigt, hoffnungslos und unendlich erschöpft – besonders die Kinder und Jugendlichen leiden unter den Folgen der traumatischen Kriegs- und Fluchterfahrungen.

Schutzsuchende beim Ankommen unterstützen

Die Geflüchteten bei der Ankunft in einem fremden Land bestmöglich zu unterstützen – das ist unser Ziel. Seit Kriegsbeginn sind auch wir in NRW mit Hunderten ehren- und hauptamtlichen Johannitern im Einsatz, um die Ankömmlinge aufzunehmen und sie so einfühlsam und zielgerichtet wie möglich zu betreuen.

Derzeit betreiben oder kümmern wir uns in Nordrhein-Westfalen um mehr als 20 Notunterkünfte. Hinzu kommen mobile Teams für Schutzsuchende, die zur Überbrückung beispielsweise bei Verwandten untergekommen sind. Die Teams prüfen im persönlichen Austausch mit den Geflüchteten deren Hilfebedarf vor Ort. Über 400 Johanniterinnen und Johanniter betreuen auf diese Weise landesweit mehr als 6.000 Menschen. Ohne das Ehrenamt wäre das unmöglich. Bitte helfen auch Sie! Jeder Euro kommt dort an, wo er den Menschen in Not hilft!

Ängste abbauen, Begegnung schaffen, gegenseitige Hilfe fördern

Unsere Ersthelfenden organisieren Notunterkünfte, verpflegen Geflüchtete, begleiten krebskranke Kinder in Spezialkliniken oder liefern gezielt Hilfsgüter in die Krisenregionen.

Gleichzeitig ist es und wichtig, jeden Einzelnen von Beginn an so gut es uns möglich ist in den Mittelpunkt zu stellen. Denn Hilfe bedeutet für die oftmals Traumatisierten mehr als ein Bett und eine warme Mahlzeit.

Deshalb unterstützen wir auf vielfältigste Weise: Wir betreuen die Kinder und Jugendlichen, um ihnen und ihren Eltern wichtige Auszeiten zu ermöglichen. Wir sind nah bei den Menschen und bieten ihnen mit unseren geschulten Notfallbegleiterinnen und -begleitern psychologische Hilfe, schaffen Begegnungsangebote, fördern den Austausch und die Hilfe untereinander oder helfen mit niederschwelliger Beratung und Sprachvermittlung. Viele unserer Einsatzkräfte tun dies freiwillig und in ihrer Freizeit.

An der „Drehscheibe“ am Kölner Hauptbahnhof sorgen Johanniter für Verpflegung und medizinische Versorgung, bevor die Flüchtlinge an ihre Zielorte in ganz NRW gebracht werden.
An der „Drehscheibe“ am Kölner Hauptbahnhof sorgen Johanniter für Verpflegung und medizinische Versorgung, bevor die Flüchtlinge an ihre Zielorte in ganz NRW gebracht werden.

All das ist nur möglich, weil sich auch unsere 9.000 freiwilligen Kräfte in NRW intensiv vorbereitet haben. Hilfsbereitschaft allein reicht aber nicht aus. Um im Notfall jederzeit einsatzbereit zu sein, braucht es eine professionelle Ausbildung, umfangreiche Ausrüstung sowie modernste Technik und Fahrzeuge, die wir im Ehrenamt meist nur durch Spenden finanzieren können. Daher sind wir für Ihre Hilfe so dankbar.

Bitte unterstützen Sie unsere Hilfskräfte und damit Menschen, die alles verloren haben.

Jede Spende zählt:

  • 75 Euro ermöglichen einen medizinischen Intensivkurs für einen ehrenamtlichen Rettungshelfer.
  • 150 Euro ermöglichen Spiel- und Bastelmaterial für Kinder in einer Notunterkunft.
  • 250 Euro ermöglichen wichtiges medizinisches Material für ein „mobiles Krankenhaus“