Vier Kinder sitzen in Trümmern im Nahen Osten.
Nothilfe mitten im Krieg

Durch die Kriege im Nahen Osten brauchen die Menschen jetzt dringend unsere Hilfe. Wir sind in mehreren Ländern vor Ort und leisten Nothilfe.

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Hilfe in Nahost

Aktuell: Krieg im Nahen Osten

Seit den ersten militärischen Angriffen der USA und Israels auf den Iran am 28. Februar sowie den darauffolgenden Gegenangriffen des Iran auf mehrere Länder der Region befindet sich der Nahe Osten in einer angespannten Kriegssituation. Wir sind mit Mitarbeitenden und Partnerorganisationen in mehreren betroffenen Ländern aktiv und verfolgen die Lage kontinuierlich, um schnell zusätzliche humanitäre Hilfe leisten zu können. Sie wollen ebenfalls mithelfen? Dann unterstützen Sie uns mit einer Spende!

Fokus Libanon: Über eine Million Geflüchtete

Ein Mädchen hält die Hand eines Babys, das neben ihr auf Decken liegt.

Seit dem 2. März greift die Israelische Armee den Libanon großflächig an. Täglich werden Luftangriffe im Südlibanon sowie in Beirut und der Bekaa-Ebene durchgeführt. Es kommt zu anhaltenden Gefechten mit der Hisbollah. Zudem hat die israelische Armee Vertreibungsanordnungen für ein Gebiet von 1.500 km² (etwa so groß wie London) im Südlibanon ausgerufen, durch die sich über eine Million Menschen gezwungen sehen, in weniger betroffene Regionen des Landes zu fliehen.


Die zur Verfügung gestellten rund 600 Notunterkünfte sind massiv überbelegt, sodass mehr als 85% der vertriebenen Menschen in ihren Autos, Parks oder auf der Straße schlafen. Rund hunderttausend syrische Geflüchtete sind allein in den letzten Tagen zurück nach Syrien gekehrt.

Wir haben einen lokalen Mitarbeiter vor Ort, der in Beirut lebt und arbeitet. Derzeit führen wir gemeinsam mit Arche Nova ein BMZ-Projekt durch. Aufgrund der aktuellen Notlage haben wir ein zusätzliches Nothilfe-Projekt gestartet: Gemeinsam mit den mobilen Gesundheitsteams unseres Partners SAMS leisten wir medizinische Versorgung für vertriebene Menschen in der Bekaa-Ebene und in der Region Mount Libanon Mit unserem Partner MAPS versorgen wir zudem die Geflüchteten mit warmen Mahlzeiten in einer Suppenküche und verteilen Schlafutensilien und Hygieneartikel.

Die Situation im Libanon verschlechtert sich rapide. Nur etwa ein Viertel der Menschen findet Platz in den zu Verfügung gestellten Notunterkünften. Tausende sind gezwungen in ihren Autos, Parks oder auf der Straße zu schlafen.
Sophia Buller, Johanniter-Länderbüroleiterin Nahost

Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie:

  • medizinische Behandlung und Medikamente für Kranke und Verletzte
  • warme Mahlzeiten in unseren Suppenküchen  
  • wichtige Ausstattung wie Decken für kalte Nächte
  • psychosoziale Betreuung für Menschen in Not 

Hilfe im Nahosten

Hilfe im Nahosten

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Weitere Hilfsprojekte in der Region im Überblick

Jordanien
Im jordanischen Amman arbeiten Mitarbeitende des Länderbüros Naher Osten sowie des Regionalbüros Europa und Asien. In der Stadt kommt es regelmäßig zu Luftalarm. Trotz der angespannten Sicherheitslage geht der Alltag der Menschen bislang weitgehend weiter, auch der Büroalltag unserer Mitarbeitenden wird fortgeführt.

Westjordanland und Gaza
Im Westjordanland setzen unsere Partnerorganisationen ihre Projektarbeit trotz erheblicher Einschränkungen durch Angriffe und Bewegungsbeschränkungen fort. In Gaza leisten unsere Partner weiterhin medizinische Hilfe. Die aktuelle instabile Lage droht jedoch die bereits sehr schwierigen humanitären Bedingungen weiter zu verschärfen. 

Syrien
In den letzten Tagen sind allein Zehntausende syrische Geflüchtete aus dem Libanon nach Syrien zurückgekehrt. Hier sind sie auf Versorgung angewiesen. "Wir beobachten die Situation in der gesamten Region genau und prüfen gemeinsam mit unseren Partnern weitere Nothilfemaßnahmen, wo erforderlich“, sagt Susanne Wesemann, Leiterin der Johanniter-Auslandshilfe. 

362.222
Menschen
haben wir 2024 erreicht.
15
Projekte
haben wir 2024 gemeinsam mit Partnern umgesetzt.
9
Partner
haben die Projekte vor Ort implementiert.

Fragen und Antworten zum Einsatz der Johanniter