Vier Kinder sitzen in Trümmern im Nahen Osten.
Nothilfe mitten im Krieg

Durch die Kriege im Nahen Osten brauchen die Menschen jetzt dringend unsere Hilfe. Wir sind in mehreren Ländern vor Ort und leisten Nothilfe.

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Hilfe in Nahost

Aktuell: Krieg im Nahen Osten

Seit den militärischen Angriffen der USA und Israels auf den Iran am 28. Februar 2026 sowie den darauffolgenden Gegenangriffen des Iran auf mehrere Länder der Region befindet sich der Nahe Osten in einer angespannten Kriegssituation. Trotz eines Waffenstillstandsabkommens im April 2026 kommt es weiterhin zu Angriffen. Wir sind mit Mitarbeitenden und Partnerorganisationen in den betroffenen Ländern Syrien, Libanon und Palästina aktiv und verfolgen die Lage kontinuierlich, um schnell zusätzliche humanitäre Hilfe leisten zu können. Wollen Sie ebenfalls mithelfen? Dann unterstützen Sie uns mit einer Spende!

Fokus Libanon: Über eine Million Geflüchtete

Ein Mädchen hält die Hand eines Babys, das neben ihr auf Decken liegt.
Familien, die aufgrund der Angriffe fliehen mussten, leben jetzt in überfüllten Notunterkünften oder schlafen auf der Straße und in Parks.

Seit dem 2. März 2026 herrscht im Libanon Krieg zwischen Israel und der Hisbollah. Zwar gilt seit Juni 2026 eine Waffenruhe, dennoch kommt es weiterhin fast täglich zu israelischen Luftangriffen im Südlibanon, in Beirut und der Bekaa-Ebene sowie zu Gefechten mit der Hisbollah. 

Im Zuge des Krieges wurden rund 1,2 Millionen Menschen vertrieben - das entspricht einem Fünftel der Bevölkerung des Landes. Die zur Verfügung gestellten Notunterkünfte sind vielerorts überbelegt, viele Vertriebene schlafen in Autos, Parks oder auf der Straße.

Ein Arzt untersucht ein Kind in einer mobilen Klinik im Norden des Libanon. Die Notunterkunft für Geflüchtete aus dem Südlibanon befindet sich in dem Gebäude einer Grundschule.

Nothilfe für die Menschen im Libanon

Bereits seit 2024 führen wir mit Arche Nova ein Projekt durch, das Frauen, jungen Erwachsenen und Männern im Libanon hilft ihre Ernährung dauerhaft zu sichern und sich ein regelmäßiges Einkommen aufzubauen. 

Aufgrund der aktuellen Notlage haben wir wenige Tage nach Beginn des Kriegs im März 2026 ein zusätzliches Nothilfe-Projekt gestartet: Gemeinsam mit den mobilen Gesundheitsteams unseres Partners SAMS leisten wir medizinische Versorgung für 25.000 vertriebene Menschen in der Bekaa-Ebene und in der Region Mount Libanon. Psychosoziale Angebote sind ebenfalls Teil des Projekts, denn die Situation ist für die betroffenen Menschen extrem belastend. Mit unserem Partner MAPS versorgen wir die Geflüchteten zudem in einer Suppenküche mit warmen Mahlzeiten und verteilen Schlafutensilien und Hygieneartikel.

Auch Monate nach Beginn des Krieges kommt der Libanon nicht zur Ruhe. Fast täglich zerstören Angriffe Häuser im Südlibanon, sodass Vertriebene nicht in ihre Dörfer zurückkehren können. In den überfüllten Notunterkünften benötigen sie unsere Unterstützung.
Sophia Buller, Johanniter-Länderbüroleiterin Nahost

Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie:

  • medizinische Behandlung und Medikamente für Kranke und Verletzte
  • warme Mahlzeiten in unseren Suppenküchen  
  • wichtige Ausstattung wie Decken für kalte Nächte
  • psychosoziale Betreuung für Menschen in Not 

Hilfe im Nahosten

Hilfe im Nahosten

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Weitere Hilfsprojekte in der Region im Überblick

Jordanien
Im jordanischen Amman arbeiten Mitarbeitende des Länderbüros Naher Osten sowie des Regionalbüros Europa und Asien. Von dort aus planen und koordinieren sie alle Johanniter-Projekte der Regionen. In der Stadt kommt es regelmäßig zu Luftalarm. Trotz der angespannten Sicherheitslage geht der Alltag der Menschen bislang weitgehend weiter, auch der Büroalltag unserer Mitarbeitenden wird fortgeführt.

Westjordanland und Gaza
Im Westjordanland setzen unsere Partnerorganisationen ihre Projektarbeit trotz erheblicher Einschränkungen durch Angriffe und Bewegungsbeschränkungen fort. In Gaza leisten unsere Partner weiterhin medizinische Hilfe. Die instabile Lage hat jedoch die bereits zuvor sehr schwierigen humanitären Bedingungen weiter zu verschärft. 

Syrien
Mehr als 400.000 syrische Geflüchtete sind aufgrund des Krieges aus dem Libanon nach Syrien zurückgekehrt. Hier sind sie auf Versorgung angewiesen. Wir unterstützen sie in den Notunterkünften in den Bereichen Gesundheit, Ernährung, Wasser und Hygiene und tragen zur Sicherung der Ernährung der Menschen bei.

Johanniter im Nahen Osten auf einen Blick

Im vergangenen Jahr haben wir Menschen im Nahen Osten in Syrien, im Libanon und in Palästina mit Hilfsprojekten unterstützt. Unsere Schwerpunkte für die Region liegen auf akuter Nothilfe, der medizinischen Versorgung der Menschen sowie auf der Sicherung von Einkommen und Ernährung, damit die Menschen ihre Widerstandskraft stärken können.

201.246
Menschen
haben wir 2025 erreicht.
9
Projekte
haben wir 2025 gemeinsam mit Partnern umgesetzt.
9
Partner
haben die Projekte vor Ort implementiert.
21
Johanniter-Mitarbeitende
Planen und koordinieren die Projekte aus dem Johanniter-Büro in Jordanien.

Fragen und Antworten zum Einsatz der Johanniter