Hilfe für den Südsudan

Seit mehr als drei Jahren herrscht Krieg im Sudan. Viele Menschen leiden unter den Folgen und flüchten in den Südsudan. Wir sind vor Ort und leisten Nothilfe.

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Südsudan

Als der Südsudan 2011 seine Unabhängigkeit vom Norden erklärte, erhofften sich viele Menschen eine bessere und friedliche Zukunft. Die Realität heute entspricht dem Gegenteil: Mehr als zwei Millionen Menschen sind innerhalb des Landes auf der Flucht vor der anhaltenden Gewalt des Bürgerkriegs. Durch den Krieg im Nachbarland Sudan, der 2023 begann, hat sich die Lage dramatisch verschärft. Bereits über 865.000 Menschen aus dem Sudan sind in den Südsudan geflohen

Bedarf an Nahrungsmitteln, Wasser und Medikamenten

Eine Gesundheitshelferin untersucht ein Kind im Flüchtlingscamp Boro Medina im Südsudan auf Anzeichen von Unterernährung.

Während die Geflüchteten an großen Grenzübergängen humanitär versorgt werden, sind sie an schwer zugänglichen Orten weitgehend auf sich gestellt. Dort gibt es für sie kaum Nahrungsmittel, sauberes Wasser und medizinische Versorgung. Die Krise im Südsudan ist eine der verheerendsten humanitären Katastrophen in der Region. Sieben Millionen Menschen sind von akuter Ernährungsunsicherheit betroffen. Mehr als zwei Millionen Kinder unter fünf Jahren sind unterernährt. Sie sind dringend auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen. 

Aktiv gegen Unterernährung

Menschen auf der Flucht können weder säen noch ernten. Die Folge sind Hunger und tiefe Armut. Vor allem unterernährte Kinder und Mütter stehen im Fokus unserer Hilfsmaßnahmen. Wir unterstützen betroffene Familien in der Provinz Raja, im Nordwesten des Landes, in elf Gesundheitsstationen mit Ernährungszentren. Zwei davon in schwer erreichbaren Gebieten. 

In dem inoffiziellen Flüchtlingslager Boro Medina leben rund 18.000 Menschen, meist Frauen und Kinder. Die Mangel- und Unterernährungsrate im Lager ist alarmierend hoch. Jedes Jahr kommt es in der Region zu einer Hungerperiode, da die Ernte meist nicht ausreicht, um die Bevölkerung zu ernähren. In dieser Zeit verschärft sich die Nahrungsmittelknappheit. Die Johanniter sorgen für Zusatznahrung, Medikamente und dringend benötigte Hygieneartikel.  Die Arbeit vor Ort ist äußerst schwierig, da die Projektregionen aufgrund des Konflikts nicht immer zugänglich sind. 

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Der kleine Sohn von Wissad war unterernährt. Jetzt geht es ihm besser. Die Familie ist aus dem Sudan in den Südsudan geflohen und lebt in einem Flüchtlingscamp. Wasser und Lebensmittel sind knapp.

Langfristig aktiv im Südsudan

Die Johanniter sind seit 2012 mit einem Büro in der Landeshauptstadt Juba sowie Projektbüros in Torit (Eastern Equatoria State) und Wau (Western Bahr el Ghazal) vertreten. Durch das langfristige Engagement und die gute Vernetzung im Land sind wir in der Lage, auch in schwer zugänglichen Regionen tätig zu sein. Derzeit werden Projekte in Torit, Wau und Raja mit dem Schwerpunkt Gesundheit und Ernährungssicherung durchgeführt.

Südsudan

Die Krise im Südsudan ist eine der verheerendsten humanitären Katastrophen in der Region. Millionen Menschen sind akut bedroht und brauchen dringend Unterstützung. Bitte helfen Sie!

Südsudan

Die Krise im Südsudan ist eine der verheerendsten humanitären Katastrophen in der Region. Millionen Menschen sind akut bedroht und brauchen dringend Unterstützung. Bitte helfen Sie!

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In der Feldschule lernen die Menschen verbesserte landwirtschaftliche Methoden.

Neben der Nothilfe im Bereich Gesundheit und Ernährung bemühen sich die Johanniter, die Ursachen von Unterernährung und Krankheiten zu beseitigen: Aufklärung über Hygiene, Ernährung und Umgang mit Trinkwasser sind genauso Teil der Arbeit wie die Unterstützung der Menschen für eine verbesserte Landwirtschaft und Viehhaltung.

Mittelkürzungen haben Folgen – Spenden helfen

Der Bedarf ist riesig, doch westliche Staaten inklusive Deutschland haben die Mittel für humanitäre Hilfe stark reduziert. Die Folgen sind im Südsudan bereits spürbar. „Es herrscht Mangel an Medikamenten und Zusatznahrung, Ernährungsprogramme wurden zurückgefahren und viele medizinische Einrichtungen geschlossen. Ganze Regionen drohen den Zugang zur medizinischen Grundversorgung zu verlieren“, sagt Cephas Munjeri, Johanniter-Regionaldirektor für Afrika. Spenden werden deshalb immer wichtiger für die Menschen im Südsudan. 

Die Menschen im Südsudan sind dringend auf Ihre Hilfe angewiesen.

  • 75 Euro kostet die lebensrettende Aufbaunahrung
  • 30 Euro ermöglichen die Ausbildung des Personals und den Kauf von medizinischen Instrumenten für eine Gesundheitsstation.
  • 20 Euro reichen für dringend benötigte Medikamente