Gute Kinderbetreuung ist kein Kinderspiel

Unterschleißheim, 09. Mai 2019

Der „Tag der Kinderbetreuung“ am 13. Mai rückt ins Licht, was Erzieherinnen und Erzieher täglich in der Kinderbetreuung leisten: „Die Jüngsten in unserer Gesellschaft zu begleiten, sie dabei fachkundig und liebevoll zu fördern, ist eine große Verantwortung“, sagt Markus Kreitmayr, Bereichsleiter Kinder, Jugend und Freiwilligendienste der Johanniter im Landesverband Bayern oder regionale Sachgebietsleitung Kita. „Zugleich tragen diese pädagogischen Fach-kräfte wesentlich dazu bei, dass Eltern Beruf und Familie miteinander vereinbaren können.“ Wobei es Eltern nicht nur darum geht, ihr Kind während der Arbeitszeit betreut zu wissen: „Mütter und Väter legen sehr großen Wert darauf, dass es ihrem Kind auch gut geht. Dass es sich in der Betreuung wohl fühlt und in seiner Entwicklung unterstützt wird“, betont Kreitmayr oder Name.

Kompetenz, Flexibilität und altersgerechte Bildungsangebote
Der Landesverband Bayern unterhält 107 Johanniter-Kindereinrichtungen. Geschulte Erzieherinnen und Erzieher sorgen hier dafür, die kleinen Persönlichkeiten liebevoll zu bilden und zu stärken. Die Einrichtungen bieten verschiedene, am jeweiligen Bedarf ausgerichtete Konzepte. So gibt es in Musterstadt zum Beispiel…  Hier ggf. passende Infos zum lokalen/regionalen Konzept ergänzen oder diesen Satz streichen. Viele Johanniter-Kindertagesstätten werden in der Zusammenarbeit mit Kommunen und Unternehmen betrieben. Gerade letztere wissen es zu schätzen, dass die Einrichtungen Betreuungs- und Öffnungszeiten möglichst flexibel und individuell gestalten: ein weiterer Baustein, um berufstätige Mütter und Väter zu entlasten.

Das Familienleben ist heute bunter und kulturell vielfältiger als je zuvor. Doch nicht nur deshalb sind die Anforderungen an die Kräfte in den Kindereinrichtungen hoch: Gefragt sind altersgerechte Bildungsangebote vom Baby- bis ins Vorschulalter. „Jedes Kind so zu unterstützen, dass es sein Potenzial optimal entfalten kann: Das ist eine wichtige Aufgabe der pädagogischen Fachkräfte“, sagt Kreitmayr oder Name. „Leider herrscht gerade bei den Erzieherinnen und Erzieher großer Fachkräftemangel“, ergänzt er. „Es werden dringend gut ausgebildete Fachkräfte benötigt. Aus unserer Sicht ist der Modellversuch Optiprax des Bayerischen Kultusministeriums hier ein sinnvoller Weg.“ Das Modell Optiprax, die verkürzte Erzieheraus-bildung mit erhöhtem Praxisbezug, ermöglicht es die Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern auf drei Jahre zu verkürzen und Praktikums- und Unterrichtsphasen abzuwechseln. „Die flächenweite Einführung von Optiprax würde auch die Attraktivität des Berufes erhöhen“, ergänzt Kreitmayr.

Die Johanniter-Unfall-Hilfe in Bayern ist auch nach der Kita-Zeit noch für Kinder und junge Menschen da. Ihre Fachkräfte sind zum Beispiel an rund 50 Schulen aktiv – in der Mittagsbetreuung oder im Rahmen der offenen und gebundenen Ganztagsschule.

Angebote des Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. im Bereich Kinderbetreuung
Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. ist mit rund 22.000 Beschäftigten, mehr als 37.000 ehrenamt-lichen Helferinnen und Helfern und rund 1,3 Millionen Fördermitgliedern eine der größten Hilfsorganisationen in Deutschland. In Bayern bietet sie derzeit eine qualitativ hochwertige Betreuung für fast 16.500 Kinder und Jugendliche an. Das ermöglichen rund 107 Kinderta-geseinrichtungen, die Ganztags- und Mittagsbetreuung an über 50 Schulen, ein Kinder- und Jugendhaus sowie verschiedene Ferienprogramme.

 

 

 

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