Für interessierte Mentorinnen und Mentoren

Aufgabe

Die Johanniter Schüler Mentoren verfolgen das Ziel, Schülern in Brennpunktschulen Hilfestellung zu geben und Talente zu entwickeln. Kernanliegen und wichtigste Zielsetzung ist es, Prozesse zu initiieren, die ein großes Entwicklungspotenzial mit sich bringen. Zentrale Aufgabe ist die Suche nach geeigneten Mentoren sowie die Förderung, Entwicklung und Unterstützung von Mentees während der aktiven Zeit der Tandem-Beziehung.

Die Mentorinnen und Mentoren bestehen aus ehrenamtlich engagierten, berufstätigen Erwachsenen, die bereit sind, zwei bis drei Jahre Schüler und Schülerinnen der Paul-Hindemith-Schule in Frankfurt mit Talent, Wille und Charakter zur Seite zu stehen. Mentorinnen und Mentoren müssen nicht Teil des Ordens sein; eine Mitgliedschaft in der JHG wird jedoch gerne gesehen.

Was sollte eine Mentorin oder ein Mentor mitbringen?

Wenn Sie Interesse daran haben, als Mentorin eine Schüerin oder als Mentor einen Schüler zu begleiten, sollten Sie folgendes mitbringen:

  • Bereitschaft, sich für die (Lebens)Welt des Mentees zu öffnen und sich auf ihn/sie einzustellen.
  • Bereitschaft, die Aufgabe eines Mentors für mindestens ein Jahr zu übernehmen.
  • Bereitschaft, mit den Eltern des Mentees Kontakt aufzunehmen und mindestens ein Elterngespräch zu führen.
  • Bereitschaft, regelmäßige Treffen mit dem Mentee zu vereinbaren. Die Treffen sollten in Abständen von mindestens 2 Wochen möglichst immer am gleichen Ort und zur gleichen Zeit stattfinden.
  • Bereitschaft, den Mentee bei administrativen Maßnahmen zu unterstützen (Gestaltung CV, Bewerbungsschreiben, Vorbereitung Bewerbungsgespräch etc.) Dazu gehört insbesondere die Unterstützung bei der Suche nach einem Praktikumsplatz im Rahmen der anstehenden Schülerpraktika.
  • Bereitschaft, den Mentee an kulturelle Veranstaltungen heranzuführen ( Theater- Museums- oder Konzertbesuche). Dabei sind selbstverständlich die Interessen des Mentees zu berücksichtigen, wobei es den möglicherweise bestehenden Widerstand gegen „Kulturkonsum“ diplomatisch zu überwinden gilt.
  • Bereitschaft, zu gelegentlichen Freizeitunternehmungen am Wochenende (Freizeitpark, Freilichtmuseum Hessenpark, Saalburg, Wanderung etc.).
  • „Stille Begleitung“ der schulischen Entwicklung, falls erforderlich Austausch mit der Lehrkraft (und den Eltern), aber auch Lernunterstützung sofern möglich; Unterstützung bei der weiteren Schulwegplanung.

Die Mentorinnen und Mentoren treffen sich regelmäßig zum Erfahrungsaustausch. Sie können wenn gewünscht auch an Qualifizierungsmaßnahmen teilnehmen. Sie verfügen über berufliche Erfahrung, persönliche Reife, hohe Sympathiewerte.