Inklusive Johanniter Jugendhilfe JoJu
Die JoJu ist eine stationäre inklusive Jugendhilfeeinrichtung in Bremen für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren.
Die inklusive Jugendhilfe JoJu ist mehr als eine Einrichtung, sondern eine pädagogische Haltung. Sie zeigt, wie mit Heranwachsenden ab 10 Jahren, die vielfältigste, für die meisten Menschen unvorstellbare Traumatisierungen erfahren haben, umzugehen ist, damit sie einen möglichst selbstbestimmten Platz im Leben finden können. Damit ist die JoJu ein Prototyp für eine Grundhaltung, die sich über Organisationsgrenzen und pädagogische Selbstverständlichkeiten hinwegsetzt. Die JoJu ist inklusiv, setzt auf Beteiligung und nimmt eine klare Pro-Kind-Haltung ein. Sie setzt auf Verständnis, Vielfalt, Kommunikation und Zusammenarbeit.
Neue Sichtweise innerhalb der Jugendhilfe
Die JoJu gibt Heranwachsenden mit seelischen, psychischen und körperlichen Einschränkungen ein vollstationäres Zuhause. Es gibt Plätze für ein diagnostisches Clearing, im externalisierten Bereich und eine Wohngruppe. Das Hilfeangebot ist rechtskreisübergreifend und basiert auf den gesetzlichen Grundlagen der Hilfen zur Erziehung gem. §§ 27, 34, 35a, 41, 42 SGB VIII sowie den gesetzlichen Grundlagen der Eingliederungshilfe §§ 78, 113, 134 SGB IX.
13 barrierearme Appartements
Die Einrichtung hat auf 850 Quadratmetern 13 auf die Bewohner und Bewohnerinnen ausgerichtete barrierearme Appartements, Gemeinschaftsräume, Differenzierungsräume und ein Büro. Die JoJu ist geografisch eingebettet in eine gute Infrastruktur mit Anbindung zur Jugend-Psychiatrie und einer Klinik. In der Umgebung gibt es Versorgungseinrichtungen, Sport und Spielplätze sowie Schulen. Die Türen sind offen, die Kinder mittendrin statt weit weg. Sie nehmen unmittelbar am Leben teil.
Unsere wichtigste Aufgabe ist es, den Leidensdruck der Kinder und Jugendlichen zu verringern und Lebensfreude zu vermitteln.
Individuelle Handlungspläne
In der JoJu wird jede Bewohnerin und jeder Bewohner genau kennengelernt. Für die jeweiligen Kinder und Jugendlichen erstellt das multiprofessionelle Team individuelle Handlungspläne. Darausesultieren dann die individuellen Aktivitäten für die jeweilige Tagesstruktur sowie für die psychologische und heilpädagogische Betreuung, die klinische Anbindung, die pflegerische, medizinische Versorgung, die therapeutischen Gruppenangebote sowie die Freizeit- und Bildungsangebote.