Batik, Beats und Boxhandschuhe – so waren die Sommerferien im Jugui
Mal wurde es bunt, mal sportlich, mal kreativ – und es wurde viel gelacht. Im Jugendzentrum der Johanniter in Langenhagen konnten Jugendliche in den Ferien Neues ausprobieren und gemeinsam eine gute Zeit verbringen.
Fünf Mädchen stehen im Erdgeschoss des Jugendzentrums (Jugui) in Langenhagen bereit. Die fünf sind in Sportkleidung gekommen, die Haare zusammengebunden. Auf dem Weg zum Sportraum wird noch gekichert. Gleich beginnt das Training. Für Rosalie Borchert, Einrichtungsleiterin des Jugendzentrums, gehört Kickboxen längst zum Alltag. Seit zwei Jahren trainiert sie den Sport. Heute zeigt sie fünf Mädchen aus Langenhagen die ersten Bewegungen und Techniken. Für die jungen Teilnehmerinnen ist es eine Gelegenheit, etwas Neues auszuprobieren.
Während der Sommerferien hat Borchert gemeinsam mit ihrem Team ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt. Die Spuren der vergangenen Wochen sind noch sichtbar. An den Zäunen hängen die Graffiti-Werke, auf den Tischen liegen bunte Batikstoffe. Und wer beim Kickboxen dabei war, erinnert sich womöglich noch an den Muskelkater.
Über mehrere Tage hinweg konnten die Jugendlichen eigene Batik-Shirts gestalten, Graffiti entwerfen, zu Hip-Hop-Musik tanzen oder bei Gesellschaftsspielen gemeinsam Zeit verbringen. Das Ferienprogramm im Jugui bot ihnen die Möglichkeit, Neues auszuprobieren, eigene Interessen zu entdecken und die Ferien gemeinsam mit anderen zu verbringen.
„Uns ist wichtig, Angebote zu machen, die den Jugendlichen wirklich Spaß machen. Deshalb schauen wir, was sie interessiert, worauf sie Lust haben und was sie gerne ausprobieren möchten. Am Ende geht es für uns vor allem darum, dass sie hier eine gute Zeit haben, sich wohlfühlen und gerne wiederkommen“, sagte Borchert.