Anette Röttger besucht Lübecker Geschäftsstelle
Politischer Austausch über die Notfallversorgung des Landes Schleswig-Holstein und demokratische Werte in der Bildung
Anette Röttger, Mitglied im Landtag Schleswig-Holstein für den Wahlkreis Lübeck-Süd, folgte der Einladung des Regionalverbandes Schleswig-Holstein Süd/Ost und traf sich mit Yonathan Arnold, Mitglied im Regionalvorstand, in der Lübecker Geschäftsstelle. Das Gespräch drehte sich bei der Besichtigung der neuen Rettungswache unter anderem um die Reform des Landesrettungsdienstgesetzes.
Wie der Rettungsdienst künftig aufgestellt sein muss, wird maßgeblich durch den demografischen Wandel, begrenzte personelle und finanzielle Mittel sowie die fortlaufenden Veränderungen im Gesundheitswesen geprägt. „Unser besonderes Augenmerk liegt dabei auf einer bedarfsgerechten notärztlichen Versorgung, die gezielt dort eingesetzt wird, wo sie medizinisch notwendig ist. Zugleich möchten wir die fachliche Qualifikation und die eigenverantwortliche Handlungskompetenz der Notfallsanitäter*innen nachhaltig stärken“, so Yonathan Arnold.
Ein weiteres Thema des Austauschs war das Thema Bildung mit Blick auf die Betreuung von Kitas und Ganztagsschulen. „Das Land hat sich um gute Gesetzesreformen in den letzten Jahren bemüht und die Ergebnisse verbessern unsere Praxis, die Stellung unserer Mitarbeitenden, aber auch die pädagogische Versorgung“, ergänzt Arnold. Wichtig war ihm zudem, welche Rolle Bildung für die Verteidigung der demokratischen Werte in der heutigen Zeit spielt. Beispiele dafür sind die Förderung von Medienkompetenz, aber auch gelebte demokratische Prozesse und Partizipation in der Kindertagesbetreuung. „Manche unserer Kitas haben etwa Kinderparlamente integriert, die in einem bestimmten Rahmen Entscheidungen in den Kitas mitprägen können.“
Anette Röttger zeigte sich sehr interessiert an den Positionen der Johanniter und war sichtlich beeindruckt, wie viel Engagement in die Gestaltung der neuen Arbeitsräumlichkeiten für den Rettungsdienst eingebracht wurde.