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02.09.2026 | Johanniter-Krankenhaus Stendal

32 neue Azubis begrüßt

Ausbildungsstart in der Pflegeschule des Johanniter-Krankenhauses

Die neuen Azubis der Pflegeschule des Johanniter-Krankenhauses mit Ordensoberin Dorothee Lerch (ganz links) und Schulleiterin Dina Maurer sowie Kursleiter Tim Hildebrandt (beide rechts im Bild). Foto: Claudia Klupsch

32 junge Menschen haben den neuen Ausbildungskurs an der Pflegeschule des Johanniter-Krankenhauses begonnen. In den kommenden drei Jahren wollen sie ihr Berufsziel Pflegefachfrau bzw. Pflegefachmann erreichen. Im feierlichen Rahmen eines Gottesdienstes in der Jacobikirche Stendal wurden sie willkommen geheißen. „Sie werden Erfolgserlebnisse haben, aber auch immer wieder Situationen, die Sie herausfordern“, gab Schulleiterin Dina Maurer den neuen Pflege-Azubis mit auf den Weg. Dorothee Lerch, Ordensoberin der Johanniter-Schwesternschaft, motivierte mit ihren eigenen Berufserfahrungen: „Ich erinnere mich an viele Pflegesituationen, aber vor allem an dankbare Gesichter.“ Pflege bedeute, daran mitzuwirken, dass Patientinnen und Patienten genesen oder ihnen Lebensqualität erhalten bleibt. Krankenhausdirektor Jens Domke sprach von der Pflege als „schönsten Beruf“, der Haltung, Fachlichkeit und Verantwortung braucht.

Bevor es für die neuen Azubis in die Praxis geht, gilt es, den ersten mehrwöchigen Theorieblock zu absolvieren. In den modernen Räumlichkeiten der Pflegeschule im Gebäude an der Stadtseeallee 1 finden die Schülerinnen und Schüler beste Bedingungen vor. Hier lernen sie einleitend und fortlaufend die verschiedensten Themenbereiche für ihren zukünftigen Berufsweg kennen, wie etwa Geschichte der Pflege, Grundlagen der Patientenberatung, Körperpflege und Bestimmen der Vitalzeichen.

Im Oktober haben die Auszubildenden ihren ersten Praxis-Einsatz in ihren Ausbildungsbetrieben, zu denen neben dem Johanniter-Krankenhaus zum Beispiel das Lutherstift, die Johanniter-Unfall-Hilfe und das Seniorenzentrum Genthin-Wald gehören.

Die Berufschancen sind nach erfolgreichem Abschluss universell und breit gefächert. Denn in der generalistischen Pflegeausbildung werden Schwerpunkte aus den Pflegebereichen Gesundheits- und Krankenpflege, Altenpflege und Kinderkrankenpflege gelehrt.