Erste Praxistage für neue Pflege-Azubis
Beeindruckt von der Vielfalt der Aufgaben
Endlich raus aus dem Unterrichtsraum und hinein in den Pflegealltag! Für 23 Pflege-Azubis des ersten Lehrjahres sind die ersten Praxistage auf den Stationen des Johanniter-Krankenhauses abgeschlossen. Nach theoretischen Unterrichtswochen an der betriebseigenen Pflegeschule konnten sie nun das Gelernte in die Praxis umsetzen und den Arbeitsalltag im Krankenhaus kennenlernen.
Drei Wochen lang standen praktische Übungen und das Kennenlernen von Stationen und Abteilungen auf dem Programm. Unter Anleitung der Praxisanleiter Jeannette Portius, Stephan Bruchmüller, Gina Decka und Leonie Schmidt sammelten die Auszubildenden erste Erfahrungen, lernten ihre Kolleginnen und Kollegen in den Teams kennen und packten bereits tatkräftig mit an.
„Wir wurden super aufgenommen“, berichten die Auszubildenden Lea-Sophie Bathge, Melia Meier und Emily Jatzek übereinstimmend. Zu ihren ersten Aufgaben gehörten unter anderem die Grundpflege, das Vorbereiten von Betten und die Einführung in die Patientendokumentation.
Besonders beeindruckt die drei die Vielfalt des Pflegeberufes. Lea-Sophie Bathge betont, wie abwechslungsreich die täglichen Aufgaben sind. Melia Meier schätzt den direkten Kontakt zu den Patienten und die Begegnung mit ganz unterschiedlichen Menschen, auf deren individuelle Bedürfnisse die Pflegenden eingehen. Eine besonders eindrückliche Erfahrung machte Emily Jatzek während ihres Einsatzes auf der Palliativstation. Dort erlebte sie, wieviel kleine Gesten für schwerkranke Patienten bedeuten können: „Das war für mich sehr eindrucksvoll. Schon jemandem ein Glas Wasser zu bringen oder ein paar zuwendende Worte zu sagen, kann so viel bewirken.“
Die Auszubildenden stehen am Anfang ihrer dreijährigen Ausbildung. Mit den ersten Praxistagen haben sie bereits einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einem vielseitigen, verantwortungsvollen und menschlich bereichernden Beruf getan.