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06.08.2026 | Johanniter-Krankenhaus Stendal

„Wir stärken die wohnortnahe Versorgung“

Ambulantes Operieren am Johanniter-Krankenhaus wieder in vollem Umfang möglich

Freuen sich über den Neustart des Ambulanten Operationszentrums (von links): Mario Lüder (IMC-Stationsleitung), Pflegedirektorin Beate Wogawa, Projektleiter Karl Poersch (Klinikmanager), Ines Donner (Kaufmännische Direktorin), Hygienefachkraft Ines Konschake, Leonie Schulz (Medizinische Fachangestellte) und Beate Wohlt (Leitung Funktionsdienst). Foto: Claudia Klupsch.

Das Ambulante Operationszentrum (AOZ) am Johanniter-Krankenhaus steht ab sofort wieder uneingeschränkt für ambulante Eingriffe zur Verfügung. Möglich wurde dies durch Fördermittel des Landes aus dem Corona-Sondervermögen in Höhe von 319.000 Euro.

„Wir freuen uns, dass wir dieses wichtige Projekt mithilfe der Landesförderung umsetzen konnten“, sagt Ines Donner, Kaufmännische Direktorin des Johanniter-Krankenhauses. „Neben der Wiederinbetriebnahme des Ambulanten Operationszentrums konnten wir gleichzeitig unser Krankenhauslabor in neue Räume umziehen lassen.“ Projektleiter und Klinikmanager Karl Poersch ergänzt: „Wie haben den geplanten Zeitplan mit einer Punktlandung eingehalten und das Projekt erfolgreich abgeschlossen.“ Er dankt den beteiligten Mitarbeitenden und Firmen für deren Engagement und Professionalität.

Während der Corona-Pandemie waren die Räumlichkeiten des AOZ vorübergehend zum dringend benötigtes Krankenhauslabor umgewidmet worden. Das Labor ist inzwischen in neue Räume auf der ehemaligen Intensivstation umgezogen. „Dadurch konnte das Ambulante Operationszentrum ertüchtigt werden. Für die Ausstattung des AOZ wurde Medizintechnik zum Teil aus dem Bestand eingesetzt oder mit den Geldern neu beschafft. „Sowohl das Labor als auch das AOZ wurden renoviert“, erläutert Ines Donner.

Das Ambulante Operationszentrum verfügt über zwei Operationssäle sowie einen Aufwachraum, Umkleiden und Patientenzimmer. Mit der Wiedereröffnung ist das Johanniter-Krankenhaus gut auf die wachsende Bedeutung ambulanter Operationen vorbereitet. Bereits heute werden hier jährlich 2.000 Patientinnen und Patienten ambulant operiert. Die modernen Räumlichkeiten schaffen dafür optimale Bedingungen und ermöglichen künftig wieder Eingriffe in dem Umfang, wie sie vor der Corona-Pandemie durchgeführt wurden.

„Mit der Investition stärken wir die wohnortnahe medizinische Versorgung der Menschen in der Region. Gleichzeitig haben wir unsere Infrastruktur zukunftssicher aufgestellt und die strukturelle Vorsorge für mögliche gesundheitliche Krisen weiter verbessert“, betont Ines Donner.