Kompetenzen

Stationäre Einrichtungen stehen aktuell vor der Herausforderung, dass sie ihre digitale Infrastruktur optimieren müssen, um am Markt bestehen zu können und – darauf aufsetzend – weitere innovative digitale Geschäftsfelder aufzubauen. Wir machen Unternehmen mit konfessioneller Trägerschaft zukunftsfähig, indem wir mit Ihnen zielgerichtete Strategien für HealthCare-IT-Ökosysteme erstellen. 

Gesundheit schreibt man mit IT.

Das HealthCare-IT-Ökosystem mit drei interoperablen Plattformen KIS, Archiv mit ePA und Business-Applikationen ermöglicht Ihren stationären Einrichtungen, noch besser für die Menschen zu sorgen und dabei langfristig wirtschaftlich zu sein.

 

Digitalisierung im Krankenhaus

Die Digitalisierung des stationären Bereiches (Akut/Fach/Reha usw.) der Johanniter basiert auf einer interoperablen Plattformstrategie, welche es ermöglicht, administrative und medizinische Abläufe zukunftsgerichtet weiter zu entwickeln.

Hierbei betrachten wir alle klinischen Informationssysteme (KIS) im Zusammenwirken mit administrativen Systemen im Sinne des Enterprise Ressource Planning (ERP) als Plattformen, die mit einer herstellerneutralen und interoperablen Plattform im Sinne des Dokumenten- und Archivierungsmanagement (DMAS) korrespondieren.

Digitalisierung bedeutet für uns, mit Hilfe der zur Verfügung gestellten IT-Plattformen die Basis für Mehrwerte im klinischen Alltag generieren zu können: Dazu gehören das schnelle Auffinden von Informationen,  die Verbesserung der Qualität der medizinischen Leistungen, die Schaffung von Freiräumen zur Betreuung von Patienten, die Koordination innerhalb einer Einrichtung und schließlich auch der sektorübergreifende Austausch von Informationen.

Ein integraler Bestandteil der Digitalisierung sind IT-Sicherheit und Datenschutz. Diese stellen für die JoHS einen wesentlichen Baustein für die angebotenen Dienste auf Grundlage der Basis-, Infrastruktur- und Klinischen Informationssysteme dar.

Durch die Etablierung von Digital Boards operationalisieren wir unsere Rolle als Mittler zwischen den Möglichkeiten der bereitgestellten IT-Plattformen und den zentralen und dezentralen digitalen Anforderungen der von uns betreuten Einrichtungen.

DMAS

Das interoperable DMAS (Dokumentenmanagement und Archivierungssystem) stellt eine folgerichtige Konsequenz innerhalb der Gesamtstrategie der digitalen Transformation dar. In diesem Sinne ist es einer der wesentlichen Bausteine und dient in seinem Hauptfokus als digitales medizinisches Archiv, auf dessen Basis eine johanniterweite, jederzeit verfügbare elektronische Patientenakte realisiert wird. Gleichermaßen stellt das DMAS somit die technische Grundlage zur Digitalisierung der bisher papiergestützten Prozesse dar und dient als Basis zur Erlangung einer inter- bzw. transsektoralen Interoperabilität.

In Weiterführung der digitalen Transformation stellt das DMAS als System und Architektur einen „Trichter“ zur Verfügung, durch den alle angeschlossenen Systeme ihre Daten in universellen Formaten und an definierten Orten hinterlegen und trotzdem interoperabel zu jeder Zeit an jedem gewünschten Ort zur Verfügung stellen können. Im Fokus steht darüber hinaus die Transformation von jeglichen papierbasierten Workflows. Im DMAS selbst sind weitere eigenständige Module, wie z.B. das Vertragsmanagement, für das Enterprise Content Management der Johanniter enthalten.

KIS/KAS

Die klinischen Abläufe manifestieren sich in und zwischen den klinischen Informationssystemen (KIS). Unter dem Oberbegriff KIS finden sogenannte Funktionsdomänen. Diese beinhalten Informationssysteme für das Patientenmanagement und die Abrechnung. Weiterhin ein fachübergreifendes klinisches Arbeitsplatzsystem (KAS) für Funktionsbereiche und das Bildmanagement. Um insbesondere die klinischen Arbeitsplatzsysteme (KAS) einer bestmöglichen Nutzung zuführen zu können, wurden im stationären Johanniter-Verbund (Akut/Fach/Reha) Process IT Boards (PIB)  eingerichtet, in denen gemeinsam mit Ärzten, Pflege und der Administration größtmögliche Standards festgeschrieben werden, jedoch den spezialisierten Fachkliniken ausreichend Spielraum für ihre IT-gestützten Abläufe ermöglicht wird. Die JoHS unterstützt die Harmonisierung der KAS im Johanniter-Verbund auf eine festgelegt Zielplattform.

BIZ APP

In den stationären Einrichtungen gibt es Business Applications (BIZ APP) für die Unternehmensplanung, -steuerung und -analyse erforderliche branchenübergreifende Anwendungen. Dazu gehören sowohl klassische ERP-Komponenten wie Finanzmanagement, Rechnungswesen, Anlagenbuchhaltung, Personalmanagement, Projektmanagement, (Medizin-) Controlling, Beschaffungsmanagement als auch Anwendungen zum Rightcoding, der Erlössicherung und Business Intelligence (BI) Lösungen. Die JoHS betreibt und unterstützt alle dafür erforderlichen Systeme und entwickelt im Rahmen der Vorgaben des Managements der Johanniter GmbH gemeinsam mit seinen Kunden die Anwendungen und Systemlandschaft stetig weiter.

IT-Servicemanagement und Beratung

Ohne einen stabilen und performanten Betrieb ist alles nichts. Die JoHS hat sich im Jahr 2015 auf den Weg zur Zertifizierung zum TÜV Trusted Data Center gemacht und seitdem ihren sehr guten Status regelmäßig erneut unter Beweis stellen können. In Ergänzung dazu wurde die JoHS im September 2021 erfolgreich mit dem TÜV Siegel DIN ISO 27001 zertifiziert. Die an ITIL angelehnten Prozesse des IT-Servicemanagements werden zum Nutzen aller Beteiligten kontinuierlich verbessert und wiederkehrend durch das interne Qualitätsmanagement sowie durch externe unabhängige Funktionsprüfungen nach IDW PS330 überprüft.

Kundenorientierte Prozesse ermöglichen uns, zuverlässig und zeitnah die Bedarfe durch unsere Kompetenzteams umzusetzen. Unser dreistufiges Supportkonzept - bestehend aus unserem Customer Service Center, dem Second Level Support des technischen-/ Applikationsmanagements sowie der Steuerung von Lieferanten und Dienstleistern – bietet unseren Kunden einen zügige Bearbeitung Ihrer Anfragen. Weiterhin stehen unsere lokalen IT-Betreuer unseren Einrichtungen nach Bedarf zur Begleitung der Mitarbeiter zur Verfügung. 

Mit strukturierten und erprobten Methoden führt die JoHS Beratungs-, Einführungs- und Customizing-Projekte für die Kunden durch. Projekte werden auf Grundlage eines definierten Projektmanagementprozesses, in Anlehnung an PRINCE2, umgesetzt.

Die Mitarbeitenden der JoHS werden im Rahmen einer Weiterbildungs- und Zertifizierungsplanung befähigt, die eingesetzten Verfahren und Hardwaresysteme bestmöglich betreuen und dabei sich selbst und die Systemlandschaft weiterentwickeln zu können.

Kundenservice

Bei Serviceanfragen ist der First Level Support der erste kompetente Ansprechpartner. Alle eingehenden Serviceanfragen werden mit Hilfe eines Ticketsystems erfasst und gezielt im Rahmen eines festgelegten Prozessablaufes bearbeitet. Sollte der First Level Support die Serviceanfrage nicht vollumfänglich bearbeiten können, wird intern an die nächste Stufe (Second Level Support) weitergeleitet. Bei Bedarf wird der Hersteller (Third Level Support) hinzugezogen. Der Kunde wird von Beginn der Serviceanfrage bis zur Beantwortung dieser regelmäßig über den aktuellen Stand informiert.

Die regulären Geschäftszeiten der JoHS sind Montag bis Freitag von 07:00 - 17:00 Uhr. Über die Geschäftszeiten hinaus besteht die Möglichkeit den Bereitschaftsdienst in Anspruch zu nehmen. Der Bereitschaftsdienst ist 365 Tage im Jahr,  7 Tage die Woche und 24 Stunden am Tag erreichbar.