11.09.2025 | Regionalverband Ostbayern

Enthüllung der Spendertafel im Bruder-Gerhard-Hospiz

Im Bruder-Gerhard-Hospiz der Johanniter in Schwandorf wurde am Dienstagabend eine Spendertafel im Beisein vieler Unterstützerinnen und Unterstützer feierlich enthüllt.

Foto der geehrten Spender in Eingangshalle des Bruder-Gerhard-Hospiz

Schwandorf ■ Ein Ruck von Johanniter-Regionalvorstand Tobias Karl und Einrichtungsleitung Katharina Salbeck an einem großen weißen Tuch und dann war sie enthüllt: die Spendertafel, die ab sofort den Eingangsbereich des Bruder-Gerhard-Hospizes in Schwandorf schmückt. Zu diesem Anlass waren über 20 Vertreterinnen und Vertreter der größten Spenderinnen und Spender ins Hospiz der Johanniter-Unfall-Hilfe gekommen. Unter ihnen waren aus der Politik Schwandorfs Oberbürgermeister Andreas Feller, Landrat Thomas Ebeling sowie Repräsentanten von Stiftungen, Vereinen, Banken und Unternehmen.

In ihrer Begrüßung betonte Katharina Salbeck, dass die Namen und Logos auf dieser Tafel nicht einfach nur Namen auf einer Tafel seien: „Sie sind der Ausdruck von großer Hilfsbereitschaft und Menschlichkeit, ohne die dieses Hospiz heute hier nicht stehen würde.“ In seinem Grußwort dankte Johanniter-Regionalvorstand Tobias Karl allen Spenderinnen und Spendern, die zum Bau des Hospizes, das im Januar 2024 eröffnet worden war, beigetragen haben. Und nicht nur das: „Viele von ihnen unterstützen uns auch weiterhin. Und das ist auch notwendig. Dafür gebührt ihnen allen unser großer Dank.“ 

Karl führte aus, dass das Bruder-Gerhard-Hospiz jedes Jahr ein Defizit von rund 250.000 Euro durch Spenden decken müsse. Dieses Defizit rühre zum einen daraus, dass die Kostenträger nur 95% der Regelkosten übernehmen und zum anderen daraus, dass die Johanniter freiwillig gewisse Leistungen übernehmen und anbieten; wie z.B. das Erfüllen letzter Wünsche und bestimmte Therapien, die die Kassen nicht übernehmen. Auch das Angebot, dass Angehörige kostenfrei im Hospiz in Gästezimmern übernachten können, gehöre dazu.

Und so passte es ins Bild, dass Guido Gottwald von Ser Guido World of Wine in Velburg einen Scheck über 1.500 Euro mitgebracht hatte. Das war der Erlös einer Veranstaltung, die Gottwald gemeinsam mit Spitzenkoch Alexander Hermann in Nürnberg zugunsten des Hospizes veranstaltet hatte. Karl und Salbeck nahmen den Scheck dankend entgegen. Im Anschluss führte Katharina Salbeck die Anwesenden durchs Hospiz, ehe der Abend mit einem Essen und guten Gesprächen ausklang. 

Die Johanniter in Ostbayern
Der Regionalverband Ostbayern ist Teil der Johanniter-Unfall-Hilfe. Mit über 1900 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an mehreren Standorten und Einrichtungen bieten die Johanniter zahlreiche soziale Dienstleistungen für die Menschen in der Region. Mit Kinder- und Jugendbetreuung, Hausnotruf, ambulanter Pflege, Menüservice, Ausbildung in Erster Hilfe, Patienten-Fahrdienst, Rettungsdienst, Tagespflege und vielen weiteren Angeboten sind die Johanniter in Ostbayern für die Menschen da. Dazu betreiben die Johanniter das Inklusionshotel INCLUDiO in Regensburg und sind mit dem Johannes-Hospiz in Pentling und dem Bruder-Gerhard-Hospiz in Schwandorf auch in der Hospizarbeit tätig. Insgesamt 600 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer engagieren sich in den sechs Johanniter-Ortsverbänden in Großköllnbach, Kelheim, Landshut, Regensburg, Schwandorf und Schwarzenfeld im Rettungsdienst, im Sanitätsdienst, in der Krisenintervention, in den Rettungshundestaffeln, bei den Hunden im Therapieeinsatz, in der Johanniter-Jugend und vielen weiteren Einsatzgebieten für die Menschen.